Flyer und Blatt einer grünen Pflanze liegen auf einem weißen Tisch

Friseurflyer erstellen: In 4 Schritten zum perfekten Flyer

Flyer funktionieren schon mehrere hundert Jahre lang. Seit 1488 fliegen solche Blätter bereits in der Gegend herum: Über Flugblätter wurden Nachrichten, Warnungen, Sensationen und natürlich auch Werbung verbreitet. Flyer sind damit ein echter Klassiker – und auch heute noch unheimlich effektiv! Wenn du als Friseur also noch auf der Suche nach einer erfolgsversprechenden Werbemaßnahme bist, ist dieser Artikel genau das richtige für dich! Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du einen Friseurflyer erstellst, den so schnell keiner vergisst!

Hast du einen Plan?

Möchtest du einen wirklich guten Friseurflyer erstellen, musst du ein bisschen Zeit übrighaben und vor allem mit einem Plan vorgehen. In zwei Minuten den Text zusammenzuschustern und sich dann hopplahopp ins Design zu stürzen, wird nicht die gewünschten Erfolge erzielen. Deshalb lass uns am besten ganz am Anfang beginnen.

Schritt 1: Anlass festlegen

Ein guter Flyer hat immer ein Ziel. Überlege dir deshalb gut, was du mit deinem Friseurflyer erreichen möchtest. Soll dein Flyer deine Neueröffnung ankündigen? Möchtest du auf eine aktuelle Kundenaktion aufmerksam machen? Oder willst du potenziellen Kundenen einfach mal wieder ins Gedächtnis rufen, dass du der/die beste Friseur der Stadt bist? Hast du dein Ziel festgelegt, kannst du den Inhalt und das Design deines Flyers genau darauf abstimmen. Auf einem Flyer zur Neueröffnung sollte beispielsweise die Adresse prominent platziert sein und der/die Kunde sofort erkennen können, ob er/sie zu deiner Zielgruppe gehört. Kündigst du eine Kundenaktion an, sollte natürlich dieses Event und die besonderen Angebote oder Preise im Vordergrund stehen.

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Schritt 2: Selber machen oder abgeben?

Eine wichtige Entscheidung, die du auch gleich am Anfang treffen musst: Möchtest du deinen Flyer selbst gestalten oder das Ganze an eine:n Designer:in geben? Beides hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Erstellst du deinen Flyer selbst, ist das für dich „kostenlos“ – außer ein bisschen Zeit musst du hier nicht viel investieren. Du kannst außerdem deine Vorstellungen ganz genau umsetzen und das Design nach Lust und Laune und sooft du willst, ändern. Im Internet findest du hierfür schnell viele Tools, mit denen du auch ohne viel Designwissen schöne Flyer gestalten kannst. Sehr bekannt ist beispielsweise Canva.

„Canva ist eine tolle Alternative für all die, die sich mit Photoshop und Co. nicht gut auskennen. Mit Hilfe von bestehenden Vorlagen kann man individuelle Flyerdesigns mit wenigen Klicks umsetzen und an die eigene Corporate Identity anpassen. Man muss sich hierbei keine grundlegenden Gedanken über Komposition, Gestaltungsraster, Typografie und dem Zusammenspiel aller Gestaltungselemente machen und bekommt viele gute Designideen geliefert.“
Katarina Peisker
Art Director bei Shore

Ein Designauftrag kann schnell mal ins Geld gehen. Andererseits bekommst du natürlich auch etwas für dein Geld: Gibst du einen Auftrag an ein Designteam, kannst du sicher sein, dass du einen absolut professionellen Friseurflyer bekommst, bei dem einfach alles passt. Du gibst etwas Geld aus, kannst dich dafür aber entspannt zurücklehnen.

„Wer viel Zeit hat und weiß, worauf es bei einem guten Flyerdesign ankommt, kann Friseurflyer natürlich selbst gestalten. Viele verfügen allerdings nicht über die notwendige Software und das Designwissen, um benötigte Grafiken und Fotos professionell zu bearbeiten und Flyerdesigns wirksam umzusetzen. Man sollte Friseurflyer deshalb immer professionell designen lassen.“
Katarina Peisker
Art Director bei Shore

Schritt 3: Zeit in den Inhalt investieren


Außerdem solltest du viel Wert auf gute Bilder legen. Je professioneller deine Salonfotografie ist, desto professioneller wirst du auch von deinen Kundenen wahrgenommen. Außerdem bekommt deine Kundschaft so schon einmal eine gute Vorstellung davon, was sie in deinem Salon erwarten wird.

„Einen guten Friseurflyer machen natürlich nicht nur die wichtigsten Infos über Leistungen, Preise, Kontakt und Location aus, sondern vor allem gutes Bildmaterial, das all das veranschaulicht. Man sollte hier zeigen, was man kann und was einen von der Konkurrenz unterscheidet. Emotionalität spielt eine große Rolle bei unserer Entscheidungsfindung. Man sollte also auf hochwertige Bilder von Haarschnitten und -farben, vom Team und dem Friseursalon nicht verzichten. Je mehr Einblicke der/die Kunde bekommt, desto besser.“
Katarina Peisker
Art Director bei Shore

Schritt 4: Design!

Jetzt geht es endlich ans Design! Ganz egal, ob du das selbst erstellen oder dir professionelle Hilfe holen möchtest, du solltest in jedem Fall darauf achten, dass deine Corporate Identity auch auf den Flyern wiederzufinden ist. Das bedeutet: Verwende hier die gleichen Schriftarten, Farben und Bilder wie auf deiner Website oder deinen Social Media Kanälen. Damit schaffst du einen Wiedererkennungswert und wirst im besten Fall als Dienstleister zur eigenen Marke.

„Ein gutes Design für Friseurflyer zeichnet sich neben hochwertigem Bildmaterial auch durch prägnant formulierte Texte aus. Diese sollten kurz und bündig sein und den/die Kunde nicht mit überflüssigen Informationen langweilen. Der Fließtext sollte in jeden Fall in einer gut lesbaren Schriftart und –größe gestaltet werden. Auch durch den passenden Einsatz von Farben können aktuelle Angebote für die Kundschaft deutlicher kommuniziert werden. Man sollte jedoch immer darauf achten, dass das Gesamtbild dabei harmonisch bleibt.“ 
Bianca Neumair
Graphic Designer bei Shore

Schritt 5: Drucken lassen

Zu guter Letzt muss dein fertig designter Flyer natürlich noch in den Druck. Wenn das nicht sowieso dein:e Designer:in übernimmt oder du deinen Friseurflyer selbst erstellt hast, musst du dich dann nach geeigneten Anbietern umsehen. Unsere Designerin Bianca empfiehlt:

„Man sollte immer ein wenig Zeit für die Recherche einplanen, Anbieter und deren Preis-Leistungs-Verhältnis vergleichen und unbedingt Bewertungen und Siegel, wie z.B. Käuferschutz, checken. Einem guten Druckanbieter liegt auch die Umwelt am Herzen. Deshalb lohnt es sich immer, nachhaltige und umweltbewusste Druckereien zu unterstützen, die bei Produktion und Versand Wert auf Klimaneutralität legen.

Bei der Gestaltung von Printmedien ist es außerdem sehr wichtig, dass man sich an die Vorgaben der Druckerei hält. Ansonsten könnte die ganze Mühe umsonst gewesen sein. Ein angemessener Abstand zum Rand, die Beachtung der Beschnittzugabe, der richtige Farbraum und eine ausreichende Auflösung müssen unbedingt beachtet werden, damit ein perfektes Druckergebnis erzielt werden kann. Die meisten Anbieter haben ihre Druckspezifikationen bereits in einem Datenblatt übersichtlich zusammengefasst. Falls nicht, können diese auch direkt bei der Druckerei angefordert werden.“
Bianca Neumair
Graphic Designer bei Shore
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