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Kartenzahlung anbieten: Gebühren, versteckte Kosten und das richtige Terminal

von | 6. Juli 2022

Kartenzahlung anbieten ist ein Muss für Dienstleister:innen und Einzelhänder:innen. Egal ob mit EC-Karte, Girocard, Kreditkarte oder – ganz neu – Smartwatch und Smartphone: Mit dem richtigen Terminal ist die Kundschaft zufriedener und das Geschäft brummt. Vorsicht ist allerdings geboten bei Gebühren und möglichen versteckten Kosten.

Kartenzahlung anbieten – warum ist das so wichtig?

Ohne Kartenzahlung geht es 2022 nicht mehr. Im schlimmsten Fall stehen die Kund:innen im Geschäft, wollen mit Karte zahlen und müssen dann unverrichteter Dinge abziehen. Inzwischen wird es einfach von der Kundschaft erwartet, dass die Bezahlung mit Karte möglich ist – und ja, das gilt sogar im “undigitalisierten” Deutschland. Es gibt aber noch viel mehr Gründe dafür, Kartenzahlung anzubieten:

  • Schnelle und unkomplizierte Bezahlvorgänge
  • Mehr Umsatz durch spontane Einkäufe
  • Keine Fehler mehr beim Wechselgeld – oder sogar Falschgeld!
  • Kontaktlose Bezahlung ist hygienischer 
  • Keine Sorge mehr über genug Bargeld in der Kasse
  • Weniger Zeitaufwand durch Abheben und Einzahlen

Es ist für den Kunden nicht nur unangenehm, nicht zahlen zu können, für viele ist es einfach selbstverständlich, mit Karte zu zahlen. Das macht auch eine GfK-Studie deutlich, die Mastercard veröffentlichte:

„Mehr als neun von zehn Befragten (92 Prozent) sind der Meinung, dass eine Kartenzahlung heutzutage selbstverständlich sein sollte. Aber es geht noch weiter: 29 Prozent der Befragten haben schon mindestens einmal ein Geschäft verlassen oder sind nicht hineingegangen, weil dort nur Barzahlung akzeptiert wurde, 18 Prozent sogar schon mehrfach. „

GFK-Studie

Kartenzahlung anzubieten: Was spricht dagegen?

Trotz aller Vorteile kennt jeder von uns dieses eine Restaurant oder diese/n eine/n Friseur:in, die die beim Zücken der EC-Karte noch immer mit dem Kopf schüttelt. Warum eigentlich? Viele Gründe sprechen nicht gegen das Anbieten der Kartenzahlung. 

Oft ist es die Sorge über Gebühren und versteckte Kosten bei der Kartenzahlung. Tatsächlich ist das kein schlechtes Argument. Aber sehen wir uns das mal lieber im Detail an.

Feste Gebühren auf jede einzelne Zahlung per EC-Karte oder Kreditkarte sind ganz normal. Hier gibt es aber zwei verschiedene Lager auf dem Markt der Terminal-Anbieter:innen: Die einen erheben eine feste Gebühr (z.B. 8 Cent) auf jede Zahlung. Die anderen fordern einen gewissen Prozentsatz (z.B. 1 Prozent der umgesetzten Summe).

Bei vielen Produkten auf dem Markt fallen weitere Kosten an. Das kann zum Beispiel ein monatliches Abonnement für das Kartenterminal (z.B. 19 Euro pro Monat) sein. Oder die Einrichtung des Geräts kostet eine einmalige Summe (z.B. 50 Euro). Denk daran: Fixkosten laufen weiter, auch wenn du keine Umsätze machst, zum Beispiel im Lockdown oder während Renovierungsarbeiten.

Oft werden Dienstleister:innen und Einzelhänder:innen mit vermeintlichen Schnäppchen angelockt. Dann aber kostet plötzlich jeder Anruf beim Support etwas Geld. Sehr ärgerlich, denn solche versteckten Kosten bei der Kartenzahlung werden oft zu spät entdeckt.

Heißt das also, dass die Kartenzahlung deutlich teurer ist als die Zahlung mit Bargeld? Auf den ersten Blick: Ja. Schließlich springt niemand unter dem Tresen hervor und klaut dir mal eben 8 Cent aus der Kasse, nachdem jemand in bar bezahlt hat. 

Aber ganz so einfach ist es nicht. Wer die Bezahlung mit Karte anbietet, darf einige Sachen gegenrechnen. Da wäre zum Beispiel der steigende Umsatz, weil die Kundschaft wächst und jetzt auch Spontankäufe möglich sind. Du kennst das bestimmt: Das Kind will schnell ein Eis? Geht nicht, kein Bargeld dabei. Oh, aber Kartenzahlung geht!? Na dann!

Außerdem passieren weniger Fehler. Es geht kein Bargeld verloren und es wird kein falsches Wechselgeld mehr gegeben. Ebenso ein Faktor: Studien haben gezeigt, dass die Menschen, die mit Karte zahlen, bei einem Einkauf mehr ausgeben als wenn sie mit Bargeld bezahlen. Hat man mal die Scheine & Münzen in der Hand, ist das ein ganz anderes Gefühl für Geld als wenn man nur die Karte zücken muss.

Eine Studie des Research Center for Financial Studies der Steinbeis-Hochschule hat berechnet, dass das Bezahlen von Beträgen über 6,20 Euro volkswirtschaftlich mit der Karte günstiger ist. Die wenigsten Dienstleister, die diesen Artikel lesen, dürften regelmäßig Beträge unterhalb dieser Grenze abrechnen. Das Kostenargument zieht also nicht (mehr)!

Welche Auswirkung hatte das Coronavirus auf die Kartenzahlung?

Vor der Coronavirus-Pandemie wurden in Deutschland ca. 80 Prozent aller Zahlungen von Privatpersonen mit Bargeld getätigt. Inzwischen sieht das ganz anders aus. Die Menschen freuen sich, wenn Kartenzahlung angeboten wird und greifen auch immer öfter zum Smartphone, um ihren Einkauf zu bezahlen. 

Viele Menschen fühlten sich unwohl dabei, mit Bargeld zu bezahlen, weil sie vermuteten, Viren und Bakterien weiterzugeben. Kein falscher Gedanke, denn auch die WHO und das Robert-Koch Institut sprachen sich aus gesundheitlichen Gründen für die kontaktlose Bezahlung per Karte oder Smartphone aus. 

Welches Terminal soll ich wählen, um Kartenzahlung anzubieten?

Diese Frage hängt sehr stark von deinen eigenen Bedürfnissen ab. Um eine gute Entscheidung zu treffen, solltest du die folgenden Dinge beachten:

  1. Informiere dich über die Gebühren und Kosten des Terminals
  2. Informiere dich über die akzeptierten Karten (EC-Karte und Kreditkarte sind klar, aber was ist mit Smartphones & Smartwatches?)
  3. Informiere dich über die Erreichbarkeit des Supports und die verfügbaren Sprachen (Abends? Am Wochenende?)
  4. Informiere dich über die Art des Terminals

Nachdem du alle Informationen eingeholt hast, solltest du sie mit deinem Alltag abgleichen. Ist der Warenkorb deiner Kundschaft meist eher klein, sind feste Gebühren pro Zahlungsvorgang vielleicht nicht so gut. Ist der Support am späten Abend nicht mehr erreichbar, du betreibst aber einen Club oder eine Bar? Ganz klar: Terminal und du müssen zusammen passen.

Welche Arten von Terminals für die Kartenzahlung gibt es?

Stationäre Kartenlesegeräte: Diese Geräte sind sehr zuverlässig, stehen aber auch nur an einem Ort. Das ist gut, wenn du zum Beispiel eine Kasse hast. Nachteil ist, dass du und deine Mitarbeiter:innen nicht besonders mobil seid. 

Portables Kartenlesegerät: Diese Geräte sind sehr hilfreich, wenn du Kartenzahlung auf deiner ganzen Fläche anbieten möchtest. Sie verbinden sich über W-Lan und sind deshalb perfekt geeignet für Restaraunts, Einzelhändler oder Dienstleister, die ihren Kunden den Service anbieten wollen, direkt an Ort und Stelle zu zahlen.

Mobiles Kartenlesegerät: Diese Geräte sind mit einer SIM-Karte ausgestattet und funktionieren deshalb überall, wo es Mobilfunk gibt. Das ist super, wenn du zum Beispiel an wechselnden Standorten im Freien verkaufst, zum Beispiel als Händler:in auf einem Wochenmarkt. 

Diese Geräte sind sehr zuverlässig, stehen aber auch nur an einem Ort. Das ist gut, wenn du zum Beispiel eine Kasse hast. Nachteil ist, dass du und deine Mitarbeiter:innen nicht besonders mobil seid.

Diese Geräte sind sehr hilfreich, wenn du Kartenzahlung auf deiner ganzen Fläche anbieten möchtest. Sie verbinden sich über W-Lan und sind deshalb perfekt geeignet für Restaraunts, Einzelhändler oder Dienstleister, die ihren Kunden den Service anbieten wollen, direkt an Ort und Stelle zu zahlen.

Diese Geräte sind mit einer SIM-Karte ausgestattet und funktionieren deshalb überall, wo es Mobilfunk gibt. Das ist super, wenn du zum Beispiel an wechselnden Standorten im Freien verkaufst, zum Beispiel als Händler:in auf einem Wochenmarkt.

Das richtige Kartenlesegerät: Shore Pay

Du bist auf der Suche nach dem richtigen Kartenlesegerät? Wir vertrauen in unsere Produkte und sagen deshalb: Shore Pay ist eine Lösung, die dir sehr wahrscheinlich helfen sollte. Aber an dieser Stelle lassen wir lieber unsere Konditionen sprechen.

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Carolin

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Carolin ist unser geballtes Wissen in puncto Content. Durch jahrelange Berufserfahrung im Bereich Online-Redaktion, findet sie immer die richtigen Worte, um alles und jeden mit hilfreichen Marketing-Tipps zu versorgen.