Online-Präsenz aufbauen und verbessern? Konzentriere dich nicht nur auf einen Kanal!

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Ich komme häufig in Kontakt mit unseren Kunden und unterhalte mich mit ihnen über Online-Präsenz und Online-Marketing. Wir reden über Suchmaschinenoptimierung, Google Anzeigen, die eigene Website, Social Media und Co. Interessant ist, wie sich die Herangehensweisen voneinander unterscheiden. Manche geben Vollgas und versuchen alles zu machen, was es gibt, von Google My Business bis Snapchat. Andere konzentrieren sich nur auf eine Sache. Machen z.B. ausschließlich Instagram. Eine Frage kommt dabei immer: „Was soll ich denn alles machen?“ Das hängt von vielen Faktoren ab. In welcher Branche bist du unterwegs? Was bietest du an? Wie viel Zeit hast du? Usw. Eines ist aber sicher: Wenn du im Internet wirklich präsent sein möchtest, solltest du dich nicht nur auf einen Kanal konzentrieren. In diesem Artikel erkläre ich warum.

1. Die Grundfrage zur Online-Präsenz: Warum mache ich das überhaupt?

„Warum hast du eine eigene Website?“ „Wozu hast du ein Google Unternehmensprofil?“ „Warum machst du Social Media?“ Solche Fragen machen viele Leute überraschend stutzig. Nach energischem Nachbohren entlockt man ihnen dann ein „Um mehr Kunden zu kriegen?“ Exakt! Der Hauptgrund, warum man überhaupt Zeit, Nerven und Kraft in seine Online-Präsenz steckt, ist die Kundenakquise. In einer Welt voller <href=“https://blog.shore.com/de/stammkunden-gewinnen/“>Stammkunden könnte ich mir das nämlich genüsslich schenken. Wir stecken also Aufwand in Website, Instagram und Co. um neue Kunden zu gewinnen. So weit, so gut. Nun gibt es aber zwei unterschiedliche Kategorien potenzieller Kunden:

  • Die Gezielt-Sucher
  • Die Zufällig-Finder

Die Krux an der Geschichte ist, dass man nicht beide Gruppen über einen Kanal abgreifen kann. Sie treiben sich nämlich an unterschiedlichen Orten rum.

2. Kunde, wo bist du?

Wer beide Gruppen für sich gewinnen will, muss verschieden Kanäle angehen. Der Gezielt-Sucher sucht nämlich nicht dort, wo der Zufällig-Finder findet.

Der Gezielt-Sucher sucht gezielt

Er blättert schon lange nicht mehr durch das Telefonbuch, um den nächsten Italiener zu finden. Er sucht den Friseur um die Ecke, aber auch nicht auf Pinterest. Der natürliche Lebensraum des Gezielt-Suchers ist die Suchmaschine. Na, wer hätte das gedacht. Wer heute etwas sucht, der googelt! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Egal ob Christbaumkugeln, Dampfnudelrezept oder die Hauptstadt von Togo: Nach allem wird bei Google gesucht. Um den Gezielt-Sucher zu gewinnen, bedeutet das für dich, dass du dort gefunden werden kannst. Dazu gibt es zwei Schlagworte: Website und Google My Business (gut, das sind eigentlich 3).

Google My Business

Dazu sei an dieser Stelle nur Folgendes gesagt: Wer als Unternehmer, Dienstleister oder sonstiger lokaler Anbieter von sonstwas bei Google gefunden werden möchte, braucht ein Google My Business Profil. Darüber gibt es keine Diskussion. Wenn du diesen Artikel gerade liest und keines hast, dann ab mit dir zu diesem Artikel und sofort loslegen! Diejenigen, die ein Google Unternehmensprofil haben dürfen den Artikel freilich auch lesen. Ich erkläre dort von Anfang bis Ende, wie man sein Profil am besten aufbaut, nutzt und optimiert. Mit einem ordentlichen Unternehmensprofil bei Google hast du die Gruppe der Gezielt-Sucher sehr gut abgedeckt. Du erscheinst in den Google Suchergebnissen und auf Google Maps. Ein zweiter Faktor wird aber häufig stark unterschätzt: die eigene Website.

Die eigene Website

Im August 2018 habe ich – inspiriert durch ein Gespräch mit einem Shore-Kunden – einen Blog-Artikel darüber geschrieben, warum eine eigene, professionelle Website so wertvoll und wichtig ist. Sie ist das Zentrum deines Online-Marketings und dein Aushängeschild im Netz. Natürlich präsentierst du dich auch über dein Google Profil, Instagram, Pinterest und Co. aber eine eigene professionelle Website hebt dich von der Masse ab. Sie ist ein Zeichen guter Arbeit und Professionalität. Ergo: Wenn du den Gezielt-Sucher als Kunden akquirieren willst, ist eine eigene professionelle Website ein verdammt starkes Argument. Sie zeigt dem Sucher, dass er es hier mit Profis zu tun hat, die mit Leidenschaft hinter ihrem Unternehmen stehen. Wie günstig man mittlerweile an eine richtig gute Website kommt erfährst du hier.

Zusammenfassung

Der Gezielt-Sucher sucht in der Suchmaschine. Mit einem ordentlich aufgesetzten Google My Business Profil und einer professionellen eigenen Website bist du top aufgestellt, um ihn für dich zu gewinnen. Den Zufällig-Finder findest du in der Suchmaschine aber nicht.

Der Zufällig-Finder

Wer suchet, der findet! Das stimmt. Manchmal findet man aber auch ohne zu suchen. Mein Vater z.B. ist Schreiner und ein richtiger Pinterest-Nerd. Beim fröhlichen Scrollen stolpert er ständig über neue Ideen und fängt an zu bauen, schnitzen, basteln. Bei Social Media wirst du zum Stolperstein. Dein Unternehmen ist zwar keine Idee für ein praktisches Gewürzregal, aber auch du bist eine Inspiration! Schon durch den Erfolg unserer Instagram-Buchungsfunktion wissen wir, wie viele Termine bei unseren Kunden gebucht werden, weil Instagram-Nutzer von einem Post so beeindruckt sind, dass sie direkt einen Termin vereinbaren. Ergo: Durch Social Media akquirierst du auch den Zufällig-Finder als Neukunden. Aber wie genau geht man die Sache effektiv und effizient an?

Social Media

Um den Zufällig-Finder von dir zu überzeugen, braucht es einen sauberen Auftritt in den sozialen Medien. Häufig werde ich gefragt: „Was soll ich da alles machen?“ Ich will noch einmal auf die beiden ersten Fragen verweisen: „Was willst du?“ und „Wo sind die?“ Die Antworten auf diese Fragen sagen dir, welche Kanäle du angehen solltest. Facebook und Instagram sind momentan Standard. Auch wenn Facebook stark an Ansehen und Spaß einbüßt, ist es nach wie vor der Branchen-Riese mit den meisten Nutzern. Instagram ist laut vielen Experten der aktuelle „Place to be“. Der Clou an Instagram ist, dass das Visuelle im Vordergrund steht. Das heißt für dich: Du kannst deine Arbeit präsentieren. Egal ob im Beauty-Sektor oder im Handwerk, das Produkt deiner Arbeit ist dein stärkstes Verkaufsargument. Ein Tipp dazu: Es ist kinderleicht, Facebook mit Instagram zu verbinden. Dadurch kannst du ganz einfach beide Plattformen bedienen und sparst dir massig Zeit. Wir haben einen Artikel dazu, der das Verknüpfen sehr gut erklärt. „Was ist mit Twitter und LinkedIn und so?“ Das ist eine häufig gestellte Frage. Wie gesagt kommt es ganz darauf an, ob du die Kunden, die du gewinnen willst, auf der entsprechenden Plattform findest. Ich könnte jetzt eine ellenlange Marketing-Analyse vom Stapel lassen, aber das wird mit Sicherheit keine romantische Bettlektüre. Meine persönliche Meinung ist: Fokussiere dich auf Facebook und Instagram. Als Dienstleiter bzw. Kleinunternehmer hast du wenig Zeit und die solltest du möglichst effizient einsetzen. Diese beide Plattformen solltest du bedienen, weil sie einen hohen „Return“ versprechen. Die Arbeit lohnt sich. Was andere Plattformen betrifft wird es schwieriger. Twitter ist grundsätzlich ein schwieriger Kanal für Unternehmer, kann man aber machen. Pinterest wird häufig unterschätzt, bedeutet aber einen Haufen Arbeit. Etc. Wenn du Zeit und Muse hast, solltest du mit den diesen Plattformen ein bisschen experimentieren. Es gibt zig Beispiele von brillanten Twitter oder Pinterest Kampagnen, die richtig eingeschlagen haben und das auch bei kleinen Unternehmen. Die beiden wichtigsten Kanäle bleiben aber Instagram und Facebook.

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Fazit: Lass dich finden! Egal ob zufällig oder gezielt.

Demjenigen, der nur einen Kanal bedient, geht einiges durch die Lappen. Wer sich ausschließlich auf die Suchmaschine konzentriert, verpasst die Möglichkeit, zufällig gefunden zu werden. Der moderne Typus „Ich mach nur noch Instagram“ wird es schwer haben, die Kunden anzulocken, die gezielt nach einer bestimmten Leistung suchen. Für eine solide Online-Präsenz solltest du im besten Fall also beide Kanäle bedienen und dich nicht nur auf einen konzentrieren.

Nach der Warum-Frage kommt natürlich die Wie-Frage und ein sehr entscheidender Faktor ist hier der Faktor „Zeit“. Das alte Argument „Ja ich weiß, aber ich hab einfach keine Zeit dafür.“ zählt nicht mehr. Mit einem soliden Plan und den entsprechenden Hilfsmitteln, lässt sich mit wenig Zeitaufwand eine spitzen Online-Marketing Strategie auf- und umsetzen. Das wichtigste dabei: Planung. Wenn du dir viele kleine aber konkrete Aufgaben gibst und Ziele steckst, kannst du mit sehr wenig Zeitaufwand sehr viel erreichen.

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