In den ersten beiden Artikeln habe ich euch gezeigt, wie ihr die richtigen Suchbegriffe findet und eure Seite richtig aufbaut, um für diese Begriffe auch gefunden gefunden zu werden. In diesem Artikel möchte ich nun erklären, wie eure Website in den Suchmaschinen noch weiter nach oben kommt.
Der Grundgedanke ist dabei folgender: Je öfter auf eine bestimmte Seite verwiesen wird, desto wichtiger scheint diese zu sein. Das gilt sowohl innerhalb eurer Seite, als auch von anderen Internetseiten.

Interne Verlinkung: Welche Seiten sind am wichtigsten?

Je öfter innerhalb einer Website auf eine bestimmte Unterseite verlinkt wird, desto entscheidender scheint der Inhalt dieser Seite zu sein. Das erscheint recht einleuchtend, nicht nur objektiv betrachtet sondern auch in den Augen der Suchmaschine. Eine Seite, die wenige Links erhält, scheint nicht sehr wichtig zu sein. Eine Seite mit vielen Verlinkungen dagegen schon.

Für die Optimierung der Suchmaschine bedeutet das: Wenn die Seite und das entsprechende „Keyword“ eine gute Position in den Suchergebnissen erreichen soll, solltest du auch oft auf sie verlinken. Tust du das nicht, entsteht auch für Google der Eindruck, dass dieser Seite offenbar kein großer Wert beigemessen werden muss bzw. sollte. Ergo: Soll eine Seite in der Suche gut gefunden werden, sollte sie auch viele Links von anderen Unterseiten deiner Website bekommen.

Das Augenmerk liegt dabei besonders auf „von anderen Unterseiten“. Es bringt dir zum Beispiel nichts von deiner Startseite 37 mal die entsprechende Unterseite zu verlinken. Die relevante Anzahl ist dabei die Anzahl der anderen Unterseiten, von denen auf die Seite, die du optimieren möchtest, verlinkt wird. Übertreiben solltest du es aber nicht. Behalte immer im Hinterkopf, dass die Verlinkung auch für den Website-Besucher Sinn machen sollte.

Die richtigen Signale setzen und besser gefunden werden.

Externe Verlinkung: Links von anderen Websites

Das ist die deutlich schwierigere Aufgabe. Links von anderen Internetseiten zu bekommen bedeutet einen gewissen Arbeitsaufwand, kann sich aber sehr positiv auf deine Platzierung in den Suchergebnissen auswirken. Der Gedanke dahinter ist recht einfach: Wenn andere Personen von ihren Websites auf deine verweisen, scheint diese interessante und relevante Inhalte zu bieten. Google wertet sogenannte „externe Links“ als Empfehlungen. Nach dem Motto: „Das scheint wirklich wertvoll zu sein!“

Aber Achtung! Externe Verlinkungen wurden in der Vergangenheit massiv missbraucht. Nachdem klar war, dass Google Links von anderen Websites als positive Signale wertet, haben nicht wenige versucht, diese Links massenhaft aufzubauen, indem sie ihre Website in hunderte Web-Verzeichnisse und Online-Branchenbücher eingetragen oder Links von anderen Websites gekauft haben. Google kam dieser Strategie natürlich auf die Schliche und hat begonnen, das sogenannte „link spamming“ abzustrafen. So wurde beispielsweise der amerikanische Einzelhandelsriese JCP 2011 von Google fast vollständig von der ersten Ergebnisseite verbannt, weil das Unternehmen in großem Maße Links einkaufte.¹

Wenn du deine Seite also mit externen Verlinkungen nach vorne bringen möchtest, solltest du beachten, dass die Links wirklich natürlich sind. Vor einigen Jahren habe ich lange Vorträge darüber gehalten, was ein guter Link ist. Heute sage ich nur noch: Ein guter Link ist ein Link, der echten Traffic produziert. Das soll heißen, dass ein Link, der tatsächlich angeklickt wird und Besucher auf deine Seite bringt, auch ein wertvoller Link ist. Eine berechtigte Frage: Wo bekomme ich diese Links her?

Das möchte ich euch in dem nächsten Artikel zeigen!

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