Staatliche Hilfen für Unternehmen während des zweiten Lockdowns

Staatliche Hilfen zweiter Lockdown

(Stand: 01.04.2021) Die Bundesregierung hat allen vom Lockdown betroffenen Unternehmen auch dieses Mal finanzielle Unterstützung zugesichert. Man habe sich entschieden, „noch einmal nicht zu kleckern, sondern zu klotzen“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Rund zehn Milliarden Euro lässt sich die Regierung diese Hilfen kosten. Doch wie kommst du an die staatlichen Hilfen? Wie hoch sind sie? Und bist du überhaupt berechtigt? Diese und viele weitere Fragen wollen wir hier klären!

Wer erhält die staatlichen Hilfen?

„Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen“, heißt es in dem Beschluss von Bund und Ländern. Neben Unternehmen erhalten ebenfalls Soloselbstständige, Freiberufler und Vereine Hilfe, wenn sie die Umsatzeinbußen nachweisen können. Außerdem soll es auch Hilfe für alle Firmen geben, die “indirekt, aber in vergleichbarer Weise” vom Lockdown betroffen sind, so Altmaier.

Wie hoch sind die Unterstützungen während des zweiten Lockdowns? Wie beantragst du die staatlichen Hilfen?

Die Höhe der Unterstützung hängt unter anderem von der Höhe deines Umsatzeinbruches ab. Die genauen Infos zur Überbrückungshilfe II sowie zur Corona-November- und Dezemberhilfe findest du auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.  Dort erfährst du auch alles, was du wissen musst, um die Hilfen zu beantragen. Wichtig: Fast alle Anträge müssen durch Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer gestellt werden.

Gibt es weitere Unterstützungen?

Die Überbrückungshilfe II wird für die Monate September bis Dezember 2020 verlängert und für die vom Lockdown betroffenen Branchen verbessert. Anträge für die Überbrückungshilfe II sind noch bis zum 31. März 2021 möglich. Die außerordentlichen Wirtschaftshilfen für November und Dezember können bis zum 30. April 2021 beantragt werden. Zusätzlich steht für Soloselbstständige eine Neustarthilfe zur Verfügung. Außerdem wird der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet.

Für Januar bis Juni 2021 wurde jetzt auch die Überbrückungshilfe III eingeführt. Die Überbrückungshilfe III soll Unternehmen und Soloselbstständige unterstützen, die wegen der Corona-Krise von Schließungen betroffen sind und/oder starke Umsatzrückgänge in 2020/2021 verzeichnen. Je nach Umsatzrückgang und Betroffenheit wird ein Anteil der fixen Kosten pro Monat erstattet. Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige“. Erste reguläre Auszahlungen werden durch die Länder im ersten Quartal 2021 erfolgen.

Wir hoffen wir konnten dir mit diesem Artikel eine gute Übersicht über die aktuellen Hilfsmaßnahmen während des zweiten Lockdowns geben und werden diese Artikel stetig aktualisieren, um dich auf dem Laufenden zu halten.

Auf der Seite der Bundesregierung findest du noch weitere Informationen zu den Wirtschaftshilfen in der Corona-Pandemie und welche Hilfen Betriebe und Selbstständige erhalten können.

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