7 Social Media Quick Wins, die jeder Dienstleister kennen sollte

Social Media Quick Wins

Quick Wins – auch mal wieder so ein furchtbares Management-Buzzword, was sich aus dem Englischen eingeschlichen hat. Aber in diesem Fall passt es perfekt und ganz ehrlich: Es hört sich einfach besser an als „schnelle Erfolge ohne großen Aufwand“. Von der Textlänge mal ganz abgesehen. In diesem Artikel möchte ich dir ein paar ganz einfache Tipps geben, wie du bei Social Media mit wenig Aufwand viel erreichen kannst. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die eigentlich ganz naheliegen – die wir aber genau aus diesem Grund total vergessen.

#1 Setze dein Profil richtig auf

Klingt absolut banal, ist es aber nicht. Viele Unternehmen legen Profile bei Facebook, Instagram, Pinterest und Co. an, zerbrechen sich den Kopf über die Inhalte, die sie posten, vergessen dabei aber das Wichtigste: Das Profil an sich! Das ist häufig das Erste, was ein Neukunde von dir zu sehen bekommt. Dementsprechend sollte es einen professionellen Eindruck machen, zu deinem Branding passen und alle wichtigen Informationen enthalten. Doch was bedeutet das konkret? Je nach Plattform unterscheidet sich der Profilaufbau, aber die Basics sind überall zu finden: Profilbild, Info/Bio, Link zur Website und häufig noch ein Header-Bild. Punkt eins: Dein Logo muss prominent platziert sein, am besten als Profilbild. Punkt zwei: Alle Bilder müssen eine gute Qualität haben und zu deinem Branding passen. Punkt drei: Der Info-Text/Bio muss frei von Rechtschreibfehlern sein und sollte direkt klarmachen, wofür dein Unternehmen steht. Am besten integrierst du gleich noch die Terminbuchung in dein Instagram– und Facebook-Profil.

#2 Verifiziere deinen Account

Hast du schon das graue Häkchen hinter deinem Namen bei Facebook? Falls nicht, solltest du es unbedingt beantragen. Eine Anleitung findest du hier. Anhand des grauen Hakens erkennen die User, dass es sich um die echte Seite für dein Unternehmen handelt und deine Beiträge sollen angeblich mehr Reichweite bekommen. Einen blauen Haken können nur Marken, Medienunternehmen und Personen des öffentlichen Lebens beantragen. Ähnlich verhält es sich mit der Verifizierung bei Instagram oder Twitter. Hier bekommen nur Personen und Marken einen blauen Haken, die sehr bekannt sind, oft gesucht werden und viel in den Medien vertreten sind. Denn diese sind besonders von Profilkopien gefährdet und an dem blauen Haken lässt sich erkennen, dass es sich um das „echte“ Profil dieser Person handelt.


verifizierter facebook account

#3 Promote deine besten Beiträge

Du hast einen Post, der besonders gut funktioniert? Dann steigere deine Reichweite noch mehr, indem du den Beitrag bewirbst. Zielgruppe, Budget und Zeitraum kannst du dabei frei bestimmen. Auch mit einem kleinen Budget lässt sich schon etwas erreichen.

#4 Hol dir Unterstützung beim Design

Kaum ein Dienstleister kann sich einen eigenen Grafikdesigner fürs Unternehmen leisten, aber dennoch spielen professionelle Grafiken bei Social Media eine wichtige Rolle. Sie gehören oft zu den Dingen, die ein Neukunde als Erstes von dir zu sehen bekommt. Sie sollten einheitlich sein, einen Wiedererkennungswert bieten und optimal zum „Look“ deines Unternehmens passen. Eigentlich ein Fall für den Profi. Wenn der aber budgettechnisch nicht drin ist, gibt es auch zahlreiche Tools wie Canva oder Visme, die dir Unterstützung bieten.

canva homepage


#5 Steige auf ein Business-Profil um

Facebook-Seite, Instagram Business-Profil oder Pinterest Unternehmenskonto – mit einem privaten Profil kommst du bei Social Media nicht weit. Ein großer Vorteil der Business-Profile sind die umfassenden Statistiken, die dir zur Verfügung stehen. Aber auch zum Anzeigenschalten musst du umsteigen.

#7 Informiere dich, wann deine Zielgruppe online ist

Wo ich gerade beim Thema Statistiken bin. Wer mit seinem Business auf Social Media aktiv ist, sollte regelmäßig einen Blick in die Zahlen werfen. Dort findest du spannende Insights, die dir bei deinen Posts weiterhelfen. Ein gutes Beispiel sind die Uhrzeiten, zu denen deine Follower online sind. Kennst du diese, weißt du, wann es sich lohnt deine Beiträge zu veröffentlichen.

#6 Plane deine Beiträge vor

Last but not least: Es kostet unglaublich viel Zeit und Nerven jeden Tag Content für die unterschiedlichen Kanäle zu produzieren und diesen dann auch noch zu den passenden Zeiten zu posten. Diesen Aufwand kannst du dir sparen! Nutze ein Tool wie Hootsuite oder Buffer, um deine Posts vorzuplanen. So setzt du dich beispielsweise einmal in der Woche hin und planst deine gesamten Beiträge vor.

Mit ein paar einfachen Social Media Tricks kannst du viel Zeit und Nerven sparen. Es braucht nicht immer gleich große Kampagnen oder monatelang geplante Strategien, um deine Reichweite und deinen Erfolg zu erhöhen. Fang doch erstmal bei den kleinen Dingen an. Übrigens: Wir haben für dich einen kostenlosen Marketingkalender mit zahlreichen Ereignissen und Aktionsvorschlägen erstellt. Die ideale Basis für deine Social Media Planung:

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