Du möchtest Newsletter versenden, die deine Kunden auch lesen?

newsletter versenden tipps

Der Durchschnittsnutzer erhält pro Tag 28 E-Mails und hat rund 8 Newsletter abonniert – das ergab eine Studie des E-Mail-Marketing Dienstleisters ContactLab. Damit deine Newsletter in der Masse dieser Nachrichten nicht einfach untergehen oder gar im Papierkorb landen, musst du dich von den anderen abheben – und Zeit investieren! Wer „einfach nur mal schnell mal einen Newsletter versenden“ will, hat schon verloren. Die Kunden sind in dieser Hinsicht anspruchsvoller geworden und verschwenden ihre Zeit nicht mehr mit Newslettern, die ihnen keinen Mehrwert bieten. Doch wie gestaltet man E-Mails, die Kunden auch lesen? Hier gibt`s die Antwort!

Warum lohnt es sich, einen Newsletter zu versenden?

Starten wir mit ein paar grundlegenden Punkten: Wozu schreibt man überhaupt Newsletter? Kann man das Ganze nicht auch lassen? Wer einen erfolgreichen Newsletter versenden möchte, muss viel Zeit investieren. Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich der Aufwand überhaupt rentiert. Dafür werfen wir einen Blick auf die Vorteile, die E-Mail-Marketing mit sich bringt. Dabei wird schnell klar: Ja, die Zeit lohnt sich!

  • Kundenbindung
  • Informationen zu News, Aktionen und Co.
  • Reaktivierung von Kunden
  • Im Gedächtnis bleiben
  • Umsatz steigern
  • Neukunden gewinnen
  • Gute Messbarkeit
  •  

    Natürlich reicht es nicht, einmal im Monat einen Newsletter rauszuschicken und – schwuppdiwupp – steigt dein Umsatz ins Unermessliche. Vielmehr unterstützen dich die E-Mails dabei, deine Ziele zu erreichen und sind Teil deiner Marketingstrategie.

    Newsletter-Marketing: Auf den richtigen Aufbau kommt es an!

    Betreff, Anrede, Text, CTA – eine E-Mail besteht aus verschiedenen Elementen. Nur wenn diese optimal zusammenspielen, ergibt sich am Ende ein erfolgreicher Newsletter. Daher solltest du keinen dieser Punkte vernachlässigen.


    idealer aufbau eines newsletters

    Der Betreff

    Der Betreff ist das Erste, was deine Kunden von deinem Newsletter sehen. Er muss sie davon überzeugen, einen Blick in die E-Mail zu werfen. Vermeide unbedingt die unten aufgeführten Wörter und Phrasen – dann landetet deine Mail gleich im Spam-Ordner und wird von dort vermutlich auf direktem Weg in den Papierkorb wandern. Den perfekten Betreff zu finden, ist gar nicht so einfach. Er sollte schließlich kurz (etwa 35 bis 45 Zeichen), klickstark aber nicht zu werblich sein – außerdem muss er den Inhalt deines Newsletters auf den Punkt bringen. Eine personalisierte Ansprache funktioniert in der Regel besser als ein allgemein formulierter Betreff. Gar nicht so einfach, oder?

    Vermeide beispielsweise diese Wörter und Phrasen:

    • Nur für kurze Zeit
    • Discount
    • Hier klicken
    • Abkürzungen, Währungen und Sonderzeichen wie €, #, *, XXL, $, @…
    • Doppelte Satzzeichen
    • Durchgängige Großbuchstaben
    • Garantiert!
    • Stop!
    • Schlankmacher
    • Sonderaktion
    • Zum halben Preis
    • Zu lange Zahlenkombinationen
    • uvm.

    Der Text und die Anrede

    Auch die Texte sollten kurz und knackig sein, so dass der Kunde schon beim Überfliegen die wichtigsten Fakten erfassen kann. Niemand möchte eine 1000-Wörter-lange Abhandlung über die neuesten Entwicklungen in deinem Unternehmen oder die aktuellsten Angebote lesen. Der Inhalt sollte so gut wie möglich auf den Empfänger zugeschnitten sein und ihn persönlich ansprechen. Uns ist klar: Bei einem Kundenstamm von hunderten oder tausenden Personen wirst du nicht für jeden einen individuellen Newsletter versenden können. Das ist klar! Du solltest aber ausschließlich zielgruppenrelevante Themen aufgreifen und einen hohen Wert auf Personalisierung legen.


    button auf einem newsletter
     

    Der CTA

    Weiter geht`s mit ein paar Worten zum Call-to-Action: Wie das Beispiel oben zeigt, sollte dieser auf jeden Fall hervorstechen. Das erreichst du am besten mit einer Kontrastfarbe. Außerdem muss der CTA mit einer klaren Aussage versehen sein – wie in unserem Beispiel „Jetzt kostenlos testen“. Ganz wichtig ist auch, dass du dein Versprechen nach dem Klick hältst. In unserem Fall erwartet der Kunde einen kostenlosen Test, beispielsweise einer Software. Nun geht es also ans Newsletter versenden, der Kunde klickt auf den Link und muss feststellen, dass das Ganze doch Geld kostet. Mega-Flop! Der Kunde wird stinksauer sein und sich im schlechtesten Fall gleich von deinem Newsletter abmelden.


    Das Layout und die Bilder

    Ein Newsletter steht und fällt mit dem Layout. Vorab solltest du dir ein paar Fragen stellen:

    • Spiegelt das Layout das Corporate Design meines Unternehmens wider?
    • Ist die E-Mail übersichtlich und klar?
      • Schriftgröße
      • Ausreichend Leerraum
      • Bilder
    • Funktioniert das Layout auf allen Endgeräten?

    Du kannst alle Fragen mit Ja beantworten? Super, dann können wir ja weitermachen. Im Allgemeinen werden Bilder übrigens schneller erfasst und bleiben länger im Gedächtnis. Daher sollten ansprechende Fotos oder Grafiken in deiner Mail auf keinen Fall fehlen. Allerdings musst du beim Newsletter gestalten darauf achten, dass die Bilder nicht den Text überwiegen. Dann könnte deine E-Mail als Spam eingestuft werden. Und das willst du ja auf keinen Fall!

    Siegfried Vögele gilt übrigens als Pionier des Dialog- und Direktmarketings und er hat zu dem Thema ein paar Tipps zusammengestellt:

    1. Bilder mit Menschen erhöhen die Aufmerksamkeit stärker als Gegenstände.
    2. Große Gruppen sind vorteilhafter als kleine Gruppen.
    3. Kinder erzeugen eine bessere Wirkung als Erwachsene.
    4. Porträts weisen eine intensivere Wirkung als Komplettaufnahmen auf.
    5. Detailabbildungen sind wirkungsvoller als ein Porträt.
    6. Große Bilder produzieren eine größere Aufmerksamkeit als kleine Bilder.
    7. Bunte Bilder wirken stärker als Bilder in Schwarz-Weiß.
    8. Warme Farben sind kalten Farben zu bevorzugen.
    9. Aktion in einer Abbildung weist eine stärkere Wirkung auf als Ruhe.

     

    Wann sollte ich einen Newsletter versenden?

    Wie der perfekte Newsletter-Aufbau aussieht und warum es sich lohnt, einen Newsletter zu versenden – das wäre nun geklärt. Vielleicht fehlen dir aber noch ein paar Ideen für dein E-Mail-Marketing? Manchmal ist es gar nicht so einfach, den richtigen Anlass für einen Newsletter zu finden. Schließlich möchtest du deine Kunden mit relevanten Informationen versorgen. Aber was zählt dazu? Wir haben dir ein paar Inspirationen zusammengesucht:

    • Aktionen, Rabatte
    • Feiertage, Jahreszeiten
    • Geburtstage, Jubiläen
    • Neuigkeiten, Änderungen
    • Content
    • Geschenkideen
    • Events
    • Blick hinter die Kulissen

    Außerdem beschäftigt sich eine Statista Umfrage genau mit diesem Thema – aus der Sicht der Kunden.

    Aus welchem Gründen haben Sie einen Newsletter abonniert?

    Benachrichtigungen über neue oder zukünftige Produkte 50%
    Um Rabatte oder Sonderangebote zu erhalten 46%
    Ich kaufe bei dieser Marke regelmäßig ein 38%
    Um auf dem Laufenden zu sein über Unternehmen XY 29%
    Informationen zu persönlichen Interessen, Hobbys usw. 28%
    Zugang zu exklusiven Inhalten 19%
    Kostenlose Dinge oder Werbemittel im Austausch zur E-Mail-Adresse 18%

    Aus dieser Umfrage kannst du auch ein paar Schlüsse für deine Kunden ziehen. Sie zeigt ganz deutlich, welche Erwartungen Kunden an ein Newsletter-Abonnement knüpfen und welche Inhalte sie interessieren.

    Bevor du loslegst – 4 kleine Tipps für dein Newsletter-Marketing

    Die Basics stehen nun und du kannst dich ans Newsletter versenden machen – Moment! Vorher möchten wir dir noch ein paar Tipps an die Hand geben, die dir das Leben leichter machen:

    1. Plane deine Newsletter im Voraus. Ein Marketingkalender hilft dir dabei, den Überblick zu behalten.
    2. Teste deine Mails, bevor du sie an deine Kunden versendest. Nur so lassen sich peinliche Fehler vermeiden.
    3. Achte auf eine Regelmäßigkeit, aber überfordere deine Kunden nicht mit zu vielen Newslettern.
    4. Wissen ist Macht! Pflege deine Kundendatenbank mit hilfreichen Informationen und unterteile deine Kunden ggf. in verschiedene Gruppen.

     

    Hol dir Unterstützung in Form eines Newsletter-Tools

    Startklar? Noch nicht ganz! Um professionelle Newsletter zu verschicken, benötigst du auch eine professionelle Newsletter-Software. Stell sicher, dass du diese mit deiner Kundendatenbank verknüpfen kannst. So kannst du auf die dort angelegten E-Mail-Adressen, Gruppen etc. zugreifen. Super praktisch!

    Du fragst dich gerade, wo du so ein Newsletter-Tool findest? Ganz einfach, bei Shore! Und du kannst das ganze auch gleich 15 Tage kostenlos testen. Worauf wartest du noch?!

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