Daumen hoch oder Daumen runter? 5 Sterne oder ein Stern? Kundenbewertungen im Internet sind nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Kunden werfen vor der Entscheidung für einen Dienstleister zunächst online einen Blick auf dessen Bewertungen. Ob Google, Facebook, Yelp oder golocal – Bewerten ist auf zahlreichen Plattformen möglich. Wie dich das Feedback deiner Kunden erfolgreicher machen kann und wie du am besten mit negativen Kommentaren umgehst – das erfährst du hier!

An Kundenbewertungen kommt keiner mehr vorbei

Wir starten mit ein paar Zahlen und zwar aus einer Marktforschung von TNS Infratest im Auftrag von Meinungsmeister:

64%

der nicht online-affinen Verbraucher beurteilen die zunehmende Bedeutung von Internet-Bewertungen als positiv.

54%

wollen mit ihrer öffentlichen Meinung das Angebot verbessern.

94%

legen großen Wert auf die Aktualität der Bewertungen.

Wie kannst du von Kundenfeedback profitieren?

1. Kostenlose Werbung

Viele Kunden setzen kein großes Vertrauen in Werbung und nehmen das Ganze lieber selbst in die Hand. Kurz und knapp bedeutet das: Sie recherchieren auf eigene Faust im World Wide Web, bevor sie sich für einen Dienstleister entscheiden. Hier hast du natürlich einen großen Pluspunkt, wenn deine Kunden dein Unternehmen auf verschiedenen Plattformen positiv bewertet haben.

2. Neukundengewinnung

Das bringt uns auch direkt zu Punkt 2: Internet-Bewertungen können dir neue Kunden einbringen. Denn bei den meisten Plattformen können potenzielle Neukunden nach Unternehmen aus der Branche XY suchen und nach Bewertungen sortieren. Tauchst du hier unter den Suchergebnissen auf, werden auch Kunden auf dich aufmerksam, die dich auf anderem Wege vielleicht gar nicht gefunden hätten.

3. Verbessertes SEO-Ranking

Besonders die Google Bewertungen deines Unternehmens haben einen Einfluss auf dein Ranking – vor allem bei lokalen Suchanfragen. Somit sind Kundenbewertungen im Internet nicht nur kostenlose Werbung und bringen dir neue Kunden, sie können auch einen positiven Einfluss auf deine Position in den Suchergebnissen haben. Aber nicht nur mit Google-Bewertungen kannst du dein Ranking verbessern, natürlich tauchen auch die Einträge der anderen Bewertungsportale bei Google auf und geben dem potentiellen Neukunden so mehr passende Suchergebnisse zu deinem Unternehmen.

Mit Kundenfeedback im Internet richtig umgehen

4. Kostenlose Marktforschung

Manche Unternehmen investieren einen Haufen Kohle in Marktforschung. Das kannst du dir jetzt sparen! Denn die Online-Bewertungen geben dir einen guten Einblick in deine Zielgruppe, ihre Wünsche und Bedürfnisse. Mit einer regelmäßigen Auswertung kannst du aus dem Feedback hilfreiche Schlüsse ziehen.

5. Ehrliches Feedback

Im Laden, im Salon oder in der Praxis trauen sich die wenigsten ehrliches Feedback abzugeben. Selbst unzufriedene Kunden ringen sich lieber zu einem „Alles ok“ durch anstatt auszusprechen, dass sie unzufrieden sind. Kaum zu Hause angekommen machen viele dann ihrem Ärger Luft – auf Bewertungsportalen. Mit dieser Distanz zum Dienstleister ist es einfacher negatives Feedback abzugeben als von Angesicht zu Angesicht.

Keine Angst vor negativen Kundenbewertungen im Internet

Doch genau diese negativen Online-Bewertungen sind es, die vielen Dienstleister schlaflose Nächte bescheren. Meist ist es das Unwissen, wie man damit umgehen soll und auch die Angst, dass sich dieses Feedback negativ auf den Erfolg auswirken könnte. Wichtig ist zunächst erstmal Folgendes: Nimm negative Bewertungen ernst, aber bleib cool! Negatives Kundenfeedback ist kein Weltuntergang. Wichtig ist nur, dass du Stellung dazu nimmst – und zwar professionell, sachlich und verständnisvoll! Auch wenn die Bewertung ungerechtfertigt ist, darfst du die Schuld nicht auf den Kunden übertragen oder gar beleidigend werden. Das gilt aber auch für den Kunden: Dieser sollte ebenfalls gewisse Grenzen einhalten und darf keine Unwahrheiten verbreiten. In so einem Fall solltest du diesen Kommentar direkt bei der jeweiligen Plattform melden. Jedoch gestaltet sich dies häufig schwierig und es lohnt sich im Zweifelsfall einen Rechtsexperten hinzuzuziehen.

Wichtig ist, dass du Folgendes nie vergisst: Reagierst du regelmäßig, angemessen und professionell auf negative Kundenbewertungen, können selbst diese positiv wahrgenommen werden!

Deine To-Dos

Zuletzt haben wir für dich noch eine kleine To-Do-Liste in Sachen Kundenbewertungen zusammengestellt. Wenn du diese Tipps beherzigst, wirst du in Zukunft noch mehr vom Feedback deiner Kunden profitieren und noch erfolgreicher werden:

  • Checke regelmäßig deine Bewertungen auf verschiedenen Portalen
  • Kommentiere die Bewertungen
  • Analysiere diese und ziehe Schlüsse daraus
  • Hole aktiv Feedback von deinen Kunden ein
  • Ermuntere deine Kunden dazu ihr Feedback zu teilen
  • Reagiere professionell auf negatives Feedback

Unser Fazit: Hab keine Angst vor Kundenbewertungen, sondern setze den Fokus mehr auf die Vorteile, die sie mit sich bringen – und nutze diese! Vergiss nicht regelmäßig Feedback von deinen Kunden einzuholen. Die Shore Software hilft dir übrigens dabei: Mit der automatisierten Feedbackabfrage kannst du deine Kundenzufriedenheit im Handumdrehen verbessern!

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