Im Bereich Online-Marketing ist Google AdWords ein sehr effizientes Werkzeug zur Kundengewinnung. Gerade kleine Unternehmen scheuen sich jedoch immer noch häufig vor dem Einsatz, da das Tool auch ein paar Tücken bereit hält. 

Bevor du eine Anzeige bzw. Anzeigen-Kampagne bei Google AdWords erstellst, solltest du folgende Fragen beantwortet haben:

  • Zielgruppe: Wen will ich eigentlich ansprechen?
  • Keywords: Nach welchen Begriffen suchen diese Personen im Internet wirklich?

Im folgenden Beitrag beschäftigen wir uns mit diesen beiden Punkten und zeigen dir, wie du AdWords für dein Unternehmen gewinnbringend einsetzten kannst. 

Auswahl der richtigen Zielgruppe

Mit Hilfe der Zielgruppen-Einstellungen legst du die persönlichen Eigenschaften deiner Zielgruppe fest. Darunter fallen vor allem demographische Angaben wie

Alter 

Geschlecht 

Interessen

Praxis-Beispiel: 

Du bist Inhaber eines Nagelstudios und möchtest deinen Service bei Google bewerben. In diesem Fall würdest du dir überlegen, in welchem Alter die Kunden, welche du ansprechen möchtest, im Schnitt sind (z.B. zwischen 25-34), welches Geschlecht sie haben (z.B. weiblich) und welche Themen sie interessieren (z.B. Mode, Trends, Gesundheit).

Regional angepasste Anzeigen

Gerade bei lokalen Dienstleistern macht es häufig Sinn lokal begrenzte Anzeigen zu schalten. Auf diese Weise spricht man von vornherein die Personen an, für die die angebotene Leistung aufgrund ihres Wohn- bzw. Aufenthaltsortes auch in Frage kommt. 

Praxis-Beispiel:

Für einen Friseur aus Leipzig macht es in der Regel wenig Sinn, deutschlandweit Anzeigen zu schalten. Vielmehr wird man die Werbung an Personen aus der direkten Umgebung richten, die einen Friseur in Leipzig suchen. 

 

Auswahl der richtigen Keywords

Nachdem du deine Zielgruppe bestimmt hast, solltest du dir überlegen, nach welchen Begriffen diese Personen auch tatsächlich bei Google suchen würden. Verwende nicht einfach das erstbeste Keyword, das dir in den Sinn kommt. 

Die meisten Menschen im deutschsprachigen Raum verwenden Zwei- bis Drei-Phrasen-Keywords. 

Wenn man im Internet beispielsweise nach einem Beauty Salon sucht, dann wird man nicht einfach nur das Wort „Beauty Salon“ bei Google eintippen, sondern „Beauty Salon Düsseldorf“ oder „Kosmetiksalon Nähe Hamburg“. Schließlich haben die Nutzer ein Interesse daran, nur die für sie relevanten Ergebnisse zu erhalten.

Die Suchbegriffe sollten sich im Anzeigentext wiederfinden. 

Wenn du für eine Anzeige das Keyword „Beauty Salon“ wählst, solltest du auch darauf achten, dass sich dieses im Anzeigentext wiederfindet. 

Praxis-Beispiel: 

Du bist Kosmetikerin und möchtest für eine spezielle Behandlung werben: Microdermabrasion. Wie du dir vielleicht denken kannst, wird die Fachbezeichnung dieser Methode innerhalb deiner Zielgruppe nicht allzu weit verbreitet sein. Im Gegenteil! Potenzielle Kunden, die sich für eine solche Behandlung interessieren könnten, würden wohl eher nach „sanfte Methode gegen Falten“ oder „Anti-Falten Behandlungen“ suchen. 

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