Digitalisierung im Handwerk – Wer schläft, verliert.

Digitalisierung im Handwerk wie Tony Stark

Handwerk und Tradition sind zwei schwer voneinander zu trennende Begriffe. Tradition muss aber nicht bedeuten, dass man sich gegenüber der Digitalisierung im Handwerk verschließen muss, im Gegenteil. Wer nicht mitgeht, wird auf Dauer auf der Strecke bleiben. Das liegt vor allem an den Kunden. Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr muss sich auch das Dienstleistungsgewerbe verändern.

Flexibler, direkter und spontaner

Vor allem im privaten Sektor spürt man den immensen Einfluss von Internet und Smartphone. Zuerst schrieb man keine Briefe mehr, sondern Mails. Irgendwann hat man Leute nicht mehr angerufen, sondern SMS geschrieben. Heute kommuniziert man fast ausschließlich über Social-Media, Whatsapp und Co. Dieser Wandel wirkt sich nicht nur auf die Kommunikation im persönlichen Umkreis aus, sondern auf sämtliches Sozialverhalten. Um Kinokarten zu reservieren, ruft man nicht mehr an, sondern bucht die Plätze direkt online. Auch der Tisch im Restaurant wird online reserviert. Bücher, Stifte, Shampoo, Tassen, Teller, Laptop, Süßigkeiten, Spiele – alles wird im Internet bestellt.

Digitalisierung im Handwerk – Die Nachfrage bestimmt das Angebot

Vor diesem Trend ist auch die Handwerksbranche nicht gefeit. Die Menschen verändern sich. Die Digitalisierung macht sie spontaner, flexibler aber auch nachlässiger. Der Handwerker wird „gegoogelt“. Der potentielle Kunde möchte dabei eine attraktive, moderne Website finden mit einer konkreten Darstellung von Angebot und Preisen. Außerdem möchte er den Termin am liebsten direkt online buchen. Anrufen kostet zu viel Zeit und ist um halb zwölf Uhr nachts auch gar nicht mehr möglich. Dazu verlässt er sich auf eine Terminbestätigung per Mail oder SMS und auch eine Terminerinnerung am Tag vorher, damit er den Termin auch nicht vergisst.

Dieses Phänomen ist keine Zukunftsmusik. So tickt der Kunde von heute und auch von morgen, übermorgen, überübermorgen… Die Jungen werden alt und der „alte“ Kunde verschwindet. Für dich als Handwerker sollte das im Idealfall bedeuten: Sei immer einen Schritt voraus! Ich möchte dir im folgende ein paar Dinge zeigen, die sehr einfach, sehr schnell und sehr günstig umzusetzen sind.

Professionelle Internetseiten sind die Norm

Der allgemeine Webnutzer ist grundsätzlich moderne und attraktive Websites gewohnt. Stößt er bei seiner Suche auf eine Seite im „Anfang-der-2000er-HTML-Style“ ist er sofort wieder weg. Das gute an der neuen Zeit ist: Richtig geile Webseiten kosten kein Vermögen mehr.

Mit Anbietern wie WordPress, Wix oder Weebly kann sich jeder ohne große IT-Kenntnisse eine richtig schöne Internetseite bauen. Hat man da keine Lust drauf, finden sich aber auch Dienstleister, die dir für nicht mal 100 Euro im Monat deine Seite komplett aufsetzen, hosten, warten und zu jeder Zeit jede Änderung vornehmen, die du möchtest. Gerechnet auf den Nutzen, den du von einem professionellen Webautritt hast, sind das im Peanuts. Die Ausgaben bekommst du zigfach wieder rein. Vor allem wenn du eine direkte Onlinebuchungsfunktion integrierst.

Onlinebuchung ist kein Hexenwerk

Während man vor 20 Jahren bei jedem Thema, das mit Computer und Internet zu tun hatte, einem Schwindelanfall erlegen ist, läuft das heute alles völlig intuitiv. Die Integration einer Terminbuchungsfunktion auf einer Website kann jeder selber machen und ist in wenigen Minuten erledigt(Das ist eigentlich der Wahnsinn). Wenn du deine Seite nicht selbst verwaltest, ist es auch für den entsprechenden Webdesigner nur ein kurzer Code-Schnipsel, der in deine Seite eingebaut werden muss. Kopieren, einfügen, fertig.

Aber wo landen die Termine?

Eine Onlinebuchungsfunktion ist in der Regel direkt mit einem entsprechenden Online-Kalender verknüpft. Der gebuchte Termin erscheint also direkt in deinem Kalender. Bei speziellen Anbietern, wie z.B. Shore, ist die Buchungsfunktion außerdem mit einer digitalen Kundendatenbank verbunden. Bucht jemand einen Termin, wird auf Basis seiner eingegebenen Daten (Name, Email-Adresse, Telefonnummer etc.) automatisch ein Kundenprofil erstellt (dabei werden natürlich sämtliche Datenschutzgesetze eingehalten). Diese Funktionen sind immense Zeitsparer. Du machst hier im Prinzip nichts mehr. Termine und Kunden verwalten sich weitgehend von selbst.

Bei manchen Softwareanbietern für Handwerker sind Terminbuchung und Kalender zudem mit einer Terminerinnerungsfunktion verknüpft.

Terminerinnerungen sind Service und Segen

Terminausfälle sind nervig – sowohl für dich als Dienstleister, als auch für den Kunden selbst. Du verlierst Zeit und Umsatz. Der Kunde muss sich einen neuen Termin suchen, was vor allem — wie wir wissen — speziell in der Handwerksbranche schwierig ist. Die Digitalisierung hat sich auf dafür etwas einfallen lassen. Einige Softwarelösungen verfügen über eine automatische Terminerinnerungsfunktion. Diese kann im Idealfall manuell konfiguriert werden. Bei Shore kannst du beispielsweise selbst entscheiden, zu welchem Zeitpunkt und mit welchem Medium die Erinnerungen verschickt werden. Du kannst als genau festlegen, wann und was verschickt werden soll, z.B.: Jeder Kunde soll einen Tag vorher per SMS an seinen Termin erinnert werden. Auch den entsprechenden Text kannst du natürlich selbst gestalten.

Von dieser Funktion profitieren beide Seiten. Du reduzierst Terminausfälle und steigerst deinen Umsatz. Dein Kunde spart Zeit und Nerven.

Fazit: Digitalisierung im Handwerk ist kein Gespenst

Tatsächlich bedeutet die Digitalisierung im Handwerk nicht mehr, sondern weniger Arbeit. Es hat sich gezeigt, dass man von dem technologischen Fortschritt in fast jeder Hinsicht profitiert. Digitalisieren bedeutet auch nicht, dass du mit deiner handwerklichen Tradition brechen musst. Sie ist eine Arbeitserleichterung in den Bereichen, die dir in der Regel eh nur Zeit stehlen.

Digitalisierung bedeutet auch Zeitgeist. Dein Kunde erwartet etwas von dir. Wenn er das nicht bekommt, wird er zur Konkurrenz gehen. Und selbst wenn du dir jetzt noch denkst: „Ich kann mich vor Arbeit eh nicht retten!“, dann schaue in die Zukunft. Ein Trend wird irgendwann Standard und bei der Digitalisierung geht alles ganz, ganz schnell.

 

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