Corona-Krise: So wird Unternehmen jetzt mit einem KfW-Kredit geholfen!

Unternehmen bekommen Unterstützung in der Corona-Krise

Das neuartige COVID-19 Virus , besser bekannt als Coronavirus, das ursprünglich aus China kam und sich nun bereits über große Teile der ganzen Welt ausgebreitet hat, beschäftigt in diesen Tagen jeden von uns. Die Auswirkungen sind überall spürbar: Krankenhäuser klagen über Überlastung, Geschäfte müssen schließen, Supermarktregale sind wie leergefegt und Grenzen werden zugemacht. Die Eindämmung des Virus und der gesundheitlichen Schäden für die gesamte Bevölkerung stehen an allererster Stelle und gefühlt jeden Tag werden neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Krankheit beschlossen. Aber auch aus wirtschaftlicher Sicht sind viele Unternehmer und Beschäftigte besorgt: Geschäfte werden zur Schließung gezwungen, Öffnungszeiten eingeschränkt und viele Unternehmen bangen um ihre Existenz. Genau deshalb verspricht die Bundesregierung nun ein Coronavirus-Hilfsprogramm und wird nach eigenen Angaben ein Milliarden-Schutzschild für Betriebe und Unternehmen aufstellen. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die KfW-Bank. Wir informieren dich hier über Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und haben alle wichtigen Kontaktlinks zusammengestellt.

Bundesregierung unterstützt deutsche Unternehmen

Die Regierung ist entschlossen, Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen. Dabei zeigt sich das Bundesministerium für Finanzen zuversichtlich, die finanzielle Kraft zu besitzen, um die Auswirkungen der COVID-19-Virus-Epidemie bewältigen zu können. Ziel sei es, dass möglichst kein Unternehmen in Existenznot gerate und möglichst kein Arbeitsplatz verloren gehe. Ist das denn möglich? Die Bundesregierung setzt dabei auf die KfW, eine Förderbank, die unter Rechtsaufsicht des Bundesfinanzministeriums steht. Ein Garantierahmen von 460 Milliarden Euro soll zur Verfügung gestellt werden, damit die KfW Unternehmen Kredite unter verbesserten Konditionen anbieten kann. So soll die Liquidität deutscher Unternehmen auch in der Krise sichergestellt werden.

Wie sehen die KfW-Hilfen für Unternehmen aus?

Die KfW weitet bestehende Kreditprogramme aus, indem Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessert werden. Dabei stehen (wie im Normalfall auch) unterschiedliche Programme für Bestandsunternehmen und für junge Unternehmen zur Verfügung, deren Bedingungen zugunsten der Unternehmen erweitert wurden. Es ist nun also leichter, günstige Kredite aufzunehmen, Risikoübernahmen wurden erhöht und auch der Zugang zu Bürgschaften wurde erleichtert. Zudem ist ein Sonderprogramm in Vorbereitung, das Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln verbessert und für Firmen, die durch die Corona-Krise ernste Finanzierungsprobleme haben, zur Verfügung steht. Eine genaue Beschreibung der Programme und deren jeweiligen Konditionen findest du hier.

Geschäfte müssen wegen des Corona-Virus geschlossen werden

Wie beantrage ich Hilfe bei der KfW?

Möchtest du für dein Unternehmen einen Kredit für eine Corona-Hilfe beantragen, unterscheidet sich der Vorgang nicht von dem eines normalen Kredit-Antrags bei der KfW. Geändert beziehungsweise verbessert haben sich ja nur die Konditionen der Kredite. So musst du zunächst einen Finanzierungspartner finden, der dich berät und beim Stellen des Antrags unterstützt. Ein Finanzierungspartner kann dabei zum Beispiel deine Bank, aber auch eine andere Geschäftsbank, Sparkasse, Genossenschaftsbank, Direktbank, Bausparkasse, Versicherung oder ein Finanzvermittler sein. Dieser Finanzierungspartner beantragt dann den Kredit, der von der KfW geprüft und wenn alles passt, auch genehmigt wird.

Wo kann ich mich informieren?

Hier findest du eine Liste mit Webseiten, auf denen du dich als Unternehmer in der Corona-Krise informieren kannst. Außerdem haben wir hier auch wichtige Kontaktdaten zusammengestellt.

Wir wünschen dir für dich und dein Unternehmen natürlich nur das Beste! Bleib gesund!

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