In 5 Schritten zum Heilpraktiker Flyer

Professioneller Heilpraktiker-Flyer in 5 Schritten: So erstellst du ihn selbst

Ein Flyer für deine Heilpraxis: Egal, ob du ihn selbst gestaltest oder gestalten lässt – wir zeigen dir in 5 Schritten, welche Inhalte du wählst, welche Formate es gibt und worauf du bei Layout, Farben und Schriften achten musst. Lass dich zudem von tollen Flyerbeispielen anderer Heilpraktiker inspirieren.

„Kurz, knackig und informativ“ ist das Motto eines Flyers. Dann können ihn deine Patienten mitnehmen, sich informieren und auch weitergeben.

Wir zeigen dir deshalb Schritt für Schritt, wie du deinen eigenen Heilpraxis-Flyer professionell gestaltest. Bevor es losgeht, solltest du aber die folgenden Punkte klären:

  • Gestaltest du den Flyer selbst oder lässt du ihn von einem Grafikdesigner gestalten? Selbst gestalten ist natürlich günstiger. Bist du aber kein gelernter Grafikdesigner, wird das Ergebnis vermutlich nicht so professionell aussehen und auch die Druckvorbereitung schwieriger werden.
  • Wie viel Zeit und Budget steht zur Verfügung? Das beeinflusst die Entscheidung, wer deinen Flyer gestaltet, wie umfangreich und hochwertig er wird und wo du ihn drucken lässt.
  • Wo lässt du deinen Flyer drucken? Das solltest du vorab klären, weil es deine Gestaltungsmöglichkeiten einschränken kann. Nicht jede Druckerei druckt jedes Format und auch die Druckvorgaben sind oft unterschiedlich.

Flyer in Heilpraxis

1. Was willst du mit deinem Flyer erreichen?

Es gibt verschiedene Arten von Flyern. Überlege dir zuerst: Worüber soll dein Flyer informieren?

  • Imageflyer: Er stellt dich, deine Praxis und deine Leistungen im Überblick vor.
  • Eventflyer: Er informiert über ein Event, zum Beispiel deine Praxiseröffnung oder ein Seminar.
  • Leistungsflyer: Er stellt einen Behandlungsbereich ausführlicher vor. Im Gegensatz zum Imageflyer kann er so genauer über eine Leistung informieren und deinen Patienten zu ihren individuellen Beschwerden die passenden Informationen liefern.

Führe dir vor Augen, wer den Flyer erhalten soll. Daran solltest du dich im ganzen Prozess der Flyererstellung orientieren. Denn Layout, Gestaltung und Texte müssen den Geschmack deiner Patienten treffen.

2. Worüber soll dein Flyer informieren?

Überlege dir: Was will der Patient wissen, wenn er deinen Flyer in die Hand nimmt?

Welche Inhalte gehören in den Flyer?

Du solltest alle wichtigen W-Fragen zumindest kurz beantworten. Im Imageflyer bieten sich beispielsweise diese Inhalte an:

Wichtigste Leistungen: Was bietest du? Wie? Und warum?

Beschreibe knapp, welche Therapien du anbietest, wem du damit helfen kannst und gegebenenfalls wie die Therapie abläuft. Du solltest herausstellen, was das Besondere an deiner Heilpraxis ist, also warum du dich von anderen Heilpraktikern unterscheidest.

Therapien in Heilpraxis

Über dich: Wer bist du?

Ein sympathisches Verhältnis zwischen dir und deinen Patienten ist wichtig. Die Chemie muss stimmen. Erzähle deinen Patienten etwas über dich, deine Ausbildung und deine Fähigkeiten.

Kontakt: Wo ist deine Praxis? Wann hat sie geöffnet?

Ziel des Flyers ist die Kontaktaufnahme: Adresse, Telefonnummer, E-Mail und Website dürfen nicht fehlen. Bei ausreichend Platz kannst du ergänzen, wie deine Patienten am besten zu dir kommen und deine Sprechzeiten angeben.

Bring es auf den Punkt

Die Aufmerksamkeitsspanne des Lesers ist kurz. Informiere also knapp über das Wichtigste. Es geht um den Überblick; weitere Informationen können Patienten per Telefon oder auf deiner Website erhalten.

Kurze Sätze und aussagekräftige Überschriften helfen deinem Leser, die Inhalte aufzunehmen. Sprich deine Leser möglichst persönlich an und erkläre Fachbegriffe.

Achte aber auf die Formulierungen, denn als Heilpraktiker darfst du keine Versprechen geben. In dem Artikel „Werbung als Heilpraktiker: Was ist erlaubt?“ erfährst du mehr.

3. Wie willst du deinen Flyer gliedern?

Es gilt: Weniger ist mehr. Überlade den Flyer nicht mit Informationen, denn zu viel Text schreckt ab. Biete deinem Leser aber trotzdem so viel Mehrwert wie möglich.

Layout

Dein Flyer muss übersichtlich und ansprechend sein. Dann findet sich dein Leser gut zurecht. Ideal ist eine gute Balance aus Text und Bildern. Auch Weißraum (leerer Platz) ist kein verschwendeter Platz, sondern hilft, deine Inhalte besser zu gliedern. Lass außerdem genug Platz zum Rand, damit beim Druck nichts abgeschnitten wird.

Tipp: Lass dich am besten zunächst von anderen Flyern inspirieren. Was gefällt dir gut, was gefällt dir nicht? Was willst du übernehmen, was willst du besser machen?

Anschließend zeichnest du dein Flyerlayout mit Bleistift vor. Nutze einfach Kästen und Balken für die verschiedenen Text- und Bildelemente. So siehst du schnell, welche Aufteilung dir gefällt.

Flyer-Layout erstellen
So könnte ein Scribble aussehen.

Aufteilung

Die Titelseite ist das erste, was dein Patient sieht. Sie entscheidet, ob er nach deinem Flyer greift. Dein Logo und Name sollten unbedingt zu sehen sein. Eine knackige Überschrift und Text verdeutlichen, worum es in dem Flyer geht. Ein Foto spricht emotional an.

Die Inhaltsseiten zeichnen sich durch eine ansprechende Gliederung aus. Jeder Gedanke sollte durch einen Absatz getrennt sein, jedes Thema durch eine neue Überschrift. Bilder, Textkästen, Zitate, Striche oder Aufzählungen helfen, die Inhalte abwechslungsreich zu gliedern.

Die Kontaktdaten heben sich deutlich von den anderen Inhalten ab. Sie sind am wichtigsten. Am besten ist eine eigene Seite oder ein extra Kasten.

Format

DIN lang ist wahrscheinlich das bekannteste Flyerformat. Es ist etwa eine 3-fach gefaltete A4-Seite. Eine Aufteilung könnte sein:

  • Einladende Titelseite (1),
  • klappt man den Flyer auf, zeigen die Innenseiten (2), (3), (4) gut gegliedert die Details,
  • auf der eingeklappten Rückseite (5) stellst du dich vor
  • und die letzte Seite (6), die zusammengeklappt die Flyerrückseite ist, enthält alle Kontaktdaten.

Heilpraktikerin Eva Kupper hat ihren Ayurvedaflyer ähnlich aufgeteilt:

Es gibt aber jegliche Flyerformate von A6 bis A4; einfach, mehrfach oder gar nicht gefaltet; mit oder ohne Rückseite.

Je nach Inhalt weißt du selbst, welches Format am besten geeignet ist. Spare im Zweifelsfall nicht am Format, sondern achte darauf, dass eine ansprechende Gliederung und Gestaltung dem Leser das bieten, was ihn überzeugt.

4. Wie willst du deinen Flyer gestalten?

Dein Flyer sollte ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Orientiere dich an deinem Praxisauftritt, um ein einheitliches Bild zu schaffen.

Farben

Nutze eine Farbe, die hervorsticht. Sie muss nicht grell sein, auch eine gedeckte Farbe oder ein harmonischer Farbkontrast schaffen Aufmerksamkeit.

Welche Farbe nutzt du bereits in deinem Logo und anderen Werbemitteln? Sie schafft den idealen Wiedererkennungswert deiner Praxis. Um mehr Farben zu erhalten, kannst du diese transparent abstufen, eine weitere harmonische Farbe wählen oder mit verschiedenen Grautönen arbeiten.

Schrift

Achte auf eine gute Lesbarkeit, auch ohne Brille. Vor allem der Fließtext sollte eine klare, ruhige Schriftart haben. Schreibschrift oder Handschrift ist meist nicht gut lesbar! Auch reine Groß- oder Kleinbuchstaben sind für das Auge schwieriger zu entziffern.

Um für Abwechslung zu sorgen, kannst du eine weitere, harmonierende Schriftart, beispielsweise für die Überschrift, wählen. Aber es gilt: Nicht mehr als zwei Schriftarten und drei Schriftgrößen.

Bilder

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Mit Bildern sprichst du die Emotionen deiner Leser an. Sie stechen ins Auge und bleiben auch besser im Kopf. Das solltest du nutzen.

Wähle Bilder, die zu deinem Thema passen, die deine Zielgruppe ansprechen, farblich stimmig und qualitativ hochwertig sind. Schlecht fotografierte oder gestellte Bilder wirken billig. Auch ein Bild von dir sollte unbedingt auf den Flyer.

5. Was musst du beim Druck beachten?

Lass deinen Flyer von einer anderen Person korrigieren und gegenlesen! Rechtschreibfehler, missverständliche Aussagen oder Patzer im Design können nach dem Druck nicht geändert werden.

Druckvorbereitung

Damit dein Flyer gedruckt genauso aussieht wie auf dem Bildschirm, musst du unbedingt die Angaben der Druckerei beachten. Lass dir am besten von einem Grafiker helfen. Manchmal hilft dir auch die Druckerei oder überprüft zumindest deine Daten. Das wichtigste kurz zusammengefasst:

  • Farbraum: Es gibt den CMYK- und RGB-Farbraum. Normalerweise wird für den Druck CMYK genutzt.
  • Beschnitt: Der Flyer wird gewöhnlich mit einigen Millimetern Rand gedruckt und dann zugeschnitten. Geht ein Bild bis zum Flyerrand, muss es zum Beschnittrand verlängert werden.
  • Schrift: Die Schrift sollte eingebettet sein. Das heißt, die Schriftinformationen werden in das Dokument übertragen.
  • Bilder: Die Bilder müssen die richtige Auflösung haben. Im Druck sind das optimalerweise 300 dpi.
  • Format: Meist fordert die Druckerei ein druckfertiges PDF.

 

Druckmöglichkeiten

Auch die Haptik („Tastsinn“) ist wichtig. Ein festes Papier wirkt viel hochwertiger als ein leichter, „labbriger“ Flyer – das überträgt sich unterbewusst auch auf den Eindruck deiner Patienten. Es lohnt sich, zu investieren.

Neben festerem Papier gibt es weitere Auswahlmöglichkeiten wie die Papierstruktur, Prägungen oder Lack. Das kostet natürlich meist mehr.

Flyer verbreiten

Lege die Flyer dort aus, wo auch deine Patienten vorbeikommen. Ist das im Bioladen, in der Volkshochschule oder im Yogastudio? Frag höflich an, ob du deine Flyer dort auslegen darfst.

Heilpraktikerin Eva Kupper erzählt, wo sie ihre Flyer auslegt:

„Ich habe die Flyer in meiner Praxis und lege sie auch aus. Zum Beispiel in Bioläden oder Restaurants, je nachdem, wo es vom Publikum her passt. Ich habe viele Schwangere in Behandlung und die Flyer deshalb auch bei Frauenärzten ausgelegt.

Am Anfang bin ich viel rumgefahren, jetzt habe ich die Zeit nicht mehr. Ich habe deshalb immer Flyer im Auto. Habe ich irgendwo das Gefühl, Flyer auslegen zu müssen, mache ich das direkt.“

Tipp: Mit dem Kundenmanagement von Shore kannst du deine Patientendaten leicht verwalten und hast schnell einen Überblick, wo deine Patienten anzutreffen sind.

Lass dich inspirieren

Wir haben einige Flyer gesammelt. Schau sie dir an und wäge ab, was dir gefällt und was nicht.

Heilpraktikerin Eva Kupper nutzt einen einseitigen Imageflyer, um kurz und knapp über ihre Leistungen und ihre Praxis zu informieren. Sie selbst sagt:

„Die Flyererstellung hat eine Grafikdesignerin übernommen. Ich habe Input gegeben und die Texte geschrieben, sie hat mir anschließend Vorschläge geschickt. Gemeinsam haben wir so lange verbessert, bis es gepasst hat.

Es lohnt sich, den Flyer professionell gestalten zu lassen. Die ersten habe ich selbst gestaltet und kann sie heute nicht mehr anschauen. Ich bin kein Grafiker, ich wusste zum Beispiel nicht, welches Dateiformat oder welche Auflösung ein Bild haben muss, damit es im Druck gut aussieht. Das sieht professionell gemacht deutlich besser aus.“

Heilpraktikerin Petra Dostal informiert in ihrem Imageflyer ausführlich über ihre Leistungen.

„Ich arbeite professionell, das soll bereits mein Flyer zum Ausdruck bringen, deshalb habe ich mir einen Profi für die Gestaltung genommen.

Als erstes haben wir gemeinsam ein Logo für meine Praxis entwickelt, was viel Spaß gemacht hat. Und ganz ehrlich, es wäre ohne die Grafikerin niemals so gut gelungen. Es folgte der Flyer, zu dem ich die Texte beigesteuert habe. Auch die Fotos sind von mir, so gibt es keine Probleme mit Urheberrechten.“

Heilpraktiker Werbebroschüre
Flyer Heilpraktikerin Petra Dostal
Imageflyer von Heilpraktikerin Petra Dostal. © Petra Dostal

Ganz ähnlich ist der Imageflyer von Heilpraktiker Simon Gilljohann aufgeteilt.

Simon Gilljohann Praxisflyer
Flyer Simon Gilljohann
Imageflyer von Heilpraktiker Simon Gilljohann. © Simon Gilljohann

Ein Flyer allein macht noch keinen Patientenstamm

Willst du als Heilpraktiker mehr Erfolg haben und mehr Umsatz machen, musst du dein Praxismarketing ausbauen. Ein Flyer ist zwar ein guter Anfang, aber erst mit einer ansprechenden Website, einem tollen Newsletter und gutem Social Media bist du überall präsent.

Bildquellen: © iStock/PeopleImages; © iStock/filmfoto; © iStock/cmspic; © iStock/sultancicekgil;


Dienstplan Vorlage

Praktische Dienstplan Excel-Vorlage

Mit unserer Dienstplan Excel-Vorlage erstellst du im Handumdrehen einen übersichtlichen Dienstplan für deine Mitarbeiter. Du kannst die Arbeitszeiten entweder direkt am Computer in die Tabelle eintragen oder ausdrucken und per Hand ausfüllen.

Dienstplan Excel-Vorlage

 

Vereinfache deine Dienstplanung

Unsere Excel-Vorlage ist absolut selbsterklärend. Oben trägst du einfach den ersten und letzten Tag der Woche ein. Wenn du möchtest, kannst du auch die Kalenderwoche (KW) eintragen. Viele machen das aus Gewohnheit oder für die eigene Ordnung.
In der Liste hast du alle Tage, von Montag bis Samstag. In der linken Spalte trägst du den Namen der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters ein. In der Zeile daneben kannst du nun markieren, von wann bis wann die Kollegin oder der Kollege an dem entsprechenden Tag arbeitet. Die Uhrzeit siehst du in der obersten Zeile. Du kannst die Vorlage aber natürlich auch leer ausdrucken und die Informationen mit dem Stift eintragen. Ganz wie du möchtest.

 

Erstelle einen schönen, übersichtlichen Dienstplan

Der große Vorteil unserer Dienstplan Excel-Vorlage ist die Übersichtlichkeit. Die Struktur ist einfach und leicht verständlich. Missverständnisse sind damit definitiv ausgeschlossen. Jeder weiß mit nur einem Blick, wann wer arbeitet. Dadurch, dass du die ganze Woche auf der Liste hast und nicht nur einzelne Tage, kann man sich direkt einen Überblick über die gesamte Arbeitswoche verschaffen. Wenn du einen längeren Zeitraum darstellen möchtest, kannst du auch direkt die Listen für den gesamten Monat erstellen. Dafür erstellst du mit der Vorlage einfach direkt die Listen für die kommenden Wochen.

 

Du kannst den Dienstplan ganz einfach verschicken

Wenn du die Arbeitszeiten direkt in die Excel-Vorlage einträgst, kannst du den Dienstplan (per E-Mail oder Facebook) direkt an alle deine Mitarbeiter versenden. Damit weiß jeder sofort Bescheid, wann er arbeiten muss, mit wem er zusammenarbeitet etc. Unstimmigkeiten können damit sofort geklärt werden.

Hier kannst du die Dienstplan Vorlage kostenlos herunterladen:

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Auch schon einmal über einen digitalen Schichtplaner nachgedacht?

Wenn du dich allgemein für digitale Lösungen für dein Unternehmen interessierst und wie du von ihnen profitieren kannst, haben wir ein kostenloses eBook für dich!

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Erfolgreiche Teamarbeit Voraussetzungen

Die 7 Bestandteile für erfolgreiche Teamarbeit

Teams gibt es in allen Formen und Größen, von zwei oder drei Allroundern in einem Kleinunternehmen bis zu gemischten und interdisziplinären Gruppen in Großunternehmen. Was alle erfolgreichen Teams gemeinsam haben, hat jedoch nichts mit ihrer Größe zu tun, sondern damit, wie effizient jedes Teammitglied sich in das Team einbringt. Natürlich sind neue Teams nicht von Beginn an erfolgreich. Wie also wird man zu einem erfolgreichen Team? Welche Eigenschaften müssen Teammitglieder besitzen, und wie wird aus einer Gruppe von Individuen eine Einheit? Genau diese Fragen möchten wir im folgenden Artikel einmal genauer beleuchten. Wir zeigen Ihnen worauf es bei Teamarbeit wirklich ankommt. Testen dich und deine Kollegen!

Wie bereits Steve Jobs erkannt hat „Großartige Geschäftserfolge werden nie von einer Person alleine erzielt, sondern immer von einem Team.“ Bist du ein ein waschechter Teamplayer? Wie steht es um deine Kollegen und Partner? Wir haben die 7 wichtigsten Bestandteile erfolgreicher Teams für dich aufgedeckt: erkennst du dich wieder?

 

1. Der richtige Mix macht´s

Ein Team ist immer nur so gut wie seine Mitglieder. Man braucht also nur die richtigen Menschen, oder? In gewisser Weise schon. Aber es ist alles andere als einfach, Individuen zu finden, die zu einem guten Team verschmelzen. Sollte man auf erfolgserprobte Mitarbeiter setzen oder lieber auf Personen, die das Potenzial haben, erfolgreich zu werden?

Erfolg oder Stress? Was überwiegt in deinen Team-Meetings?

Ideal ist eine Kombination, welche die Vorteile beider Personentypen vereint. Der Schlüssel ist die persönliche Einstellung. Die Fähigkeiten und Kompetenzen einer Person sind wichtig, wenn es darum geht, wer eingestellt werden soll und wer nicht. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die persönliche Einstellung der Person. Wenn eine Person die erforderlichen Kompetenzen noch nicht besitzt, solltest du sicherstellen, dass sie bereit ist, die eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Finde heraus, wie die Person zu Teamarbeit steht und welche Fähigkeiten er oder sie an einem effektiven Teamplayer schätzt.

Vielfalt ist eine gute Basis. Ein Team, das aus Individuen ähnlichen Alters aus derselben sozialen Gruppe mit ähnlichen Interessen besteht, mag gut harmonieren. Ein erfolgreiches Team muss jedoch von innen durch seine Mitglieder gefordert werden, um daran zu wachsen. Personen unterschiedlicher Herkunft können das Team durch andere Perspektiven bereichern. So verlockend es erscheinen mag, auf Nummer sicher zu gehen und sich für das Bekannte zu entscheiden – eine vielfältige Mischung in deinem Team kann eine tolle Dynamik hervorbringen.

 

2. Definiere klare Ziele

Eine erfolgreiches Team braucht klare Ziele, damit jedes Mitglied weiß, was von ihm oder ihr erwartet wird – ganz gleich, ob es um tägliche, wöchentliche, monatliche oder jährliche Ziele geht.

Hole Feedback von den Teammitgliedern ein. Frage, ob sie die Ziele für erreichbar halten und wie sie vorgehen würden, um sie zu erreichen. Die reine Vorgabe von Zielen kann sehr autoritär wirken. Ziele als Team festzulegen, verlangt einen kooperativen Ansatz und bezieht das Team stärker ein, sodass sich jeder ernst genommen fühlt. Teamleiter müssen sicherstellen, dass eine interne Kommunikation stattfindet und dass regelmäßige Treffen mit dem Team abgehalten werden.

 

3. Setze auf die Stärken deiner Teammitglieder

Wenn ihr euch auf Ziele geeinigt habt, ist es an der Zeit, Rollen zu definieren. Allen Teammitgliedern muss von vornherein klar sein, was das Ziel und was ihre eigene Rolle bei der Erreichung dieses Ziels ist. Je klarer du die Rollen der einzelnen Teammitglieder definierst, desto besser. Die Rolle kann eine oder mehrere Funktionen oder untergeordnete Rollen umfassen, solange die Aufgaben klar umrissen sind.

Gehe auf die individuellen Stärken der Teammitglieder ein. Wenn ein Teammitglied gut analysieren kann, nutze dieses Talent, um Details zu erfassen, und lass andere Teammitglieder den Gesamtüberblick behalten. Eine effektive Kommunikation innerhalb des Teams solltest du immer fördern. Wenn jedoch eines oder mehrere Teammitglieder besonders sprachgewandt sind, könnten diese dabei helfen, Texten in Präsentationen und E-Mail-Kampagnen den letzten Schliff zu geben.

 

4. Der soziale Faktor macht den Unterschied

Teambildungsmaßnahmen können aus guten Teams hervorragende Teams machen, indem du den Teamgeist förderst. Ob bei Tagesausflügen und Restaurantbesuchen, Deine Teammitglieder erhalten die Gelegenheit gemeinsam zu entspannen und sich besser kennenzulernen. Wenn zu diesen Events auch Teams von entfernteren Standorten eingeladen werden, bietet sich eine tolle Gelegenheit, die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, auch persönlich kennenzulernen und die Zusammenarbeit zu festigen.

Angebote für Gruppenunterricht, bei denen die Teams über Neuheiten, Strategien und Trends zu projektbezogenen und allgemeinen Themen auf den neuesten Stand gebracht werden, können zudem inspirieren und die Entscheidungsfähigkeit des Teams positiv beeinflussen. Eingeladene Experten oder Motivationstrainer verdeutlichen das Engagement des Unternehmens für seine Mitarbeiter und deren Entwicklung.

 

5. Belohne individuelle und Teamleistungen

So wichtig das Einkommen für die Mitarbeiter ist – Geld alleine macht ein Team nicht glücklich oder erfolgreich, und es hält Personen nicht davon ab, sich nach etwas anderem umzusehen. Höchstwahrscheinlich haben nicht alle Teammitglieder dieselbe Gehaltsstufe. Daher musst du Wege finden, das Team als Ganzes zu belohnen. Eine kollektive Sonderzahlung bei Erreichung bestimmter Ziele ist dabei nur eine Möglichkeit von vielen.

Finde kreative Wege, dein Team zu belohnen, zum Beispiel ein Ausflug am Wochenende, Tickets für eine Sportveranstaltung oder ein gesellschaftliches Event. Bitte das Team um Vorschläge für eine Belohnung und mach diese Auswahlmöglichkeit zu einem Teil der Belohnung.

Erkenne Leistungen an. Dies kann durch ein Lob, ein paar persönliche Worte des Dankes oder eine besondere Erwähnung bei Teamtreffen geschehen. Mitarbeiter freuen sich immer über Lob, insbesondere wenn sie es sich hart erarbeitet haben. Persönliche Worte zeigen, dass ihr Engagement nicht unbemerkt geblieben ist, und können eine große Wirkung erzielen. Auch eine ernsthafte Gratulation an das gesamte Team kann die Moral stärken.

 

6. Gib deinem Team die nötige Ausrüstung

Stelle die notwendige Ausrüstung bereit. Das ist sehr wichtig und trägt entscheidend zum Erfolg des Teams bei. Die richtigen Tools erleichtern die Kommunikation mit Kollegen und sind entscheidend für eine erfolgreiche Arbeit. Stelle daher sicher, dass den Mitarbeitern alle nötigen Ressourcen zur Verfügung stehen, beispielsweise Laptops, Handys, Tablets und andere Geräte.

Hier gilt es auch, die Teams über Verfahren und Trends in ihrer Branche auf dem neuesten Stand zu halten, sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene, sodass sie auf neue Herausforderungen reagieren können. Gewähre den Teammitgliedern Zugriff auf Schulungsressourcen, branchenrelevante Newsletter oder Einblicke in andere Abteilungen oder Standorte, um neue Fähigkeiten zu erlernen.

Zur Ausrüstung zählt natürlich auch der Arbeitsplatz an sich. Investieren Sie in ergonomische Bürostühle, die die Haltung fördern und das Risiko für Rückenprobleme senken. Ziehen Sie Stehtische oder andere Möbel in Betracht, die den Arbeitsplatz komfortabler machen. Dazu kann auch eine Klimaanlage, eine gute Belüftungsanlage oder eine Heizung zählen.

 

7. Ernenne fähige Teamleiter

Ein Team ist nur so gut wie seine einzelnen Mitglieder. Erfolgreich kann ein Team nur sein, wenn ein guter Teamleiter die richtigen Bedingungen schafft, damit das Team aufblüht. Um das zu erreichen, muss ein Teamleiter effizient und möglichst einfach kommunizieren und verdeutlichen, was vom Team erwartet wird. Er muss ein guter Zuhörer sein, sich dafür interessieren, was andere zu sagen haben, und ein Arbeitsklima fördern, in dem alle Teammitglieder ihre Meinung frei äußern können.

Ein guter Teamleiter ist selbst ein Vorbild an Integrität, Flexibilität und Engagement. Er bleibt ruhig und lässt sich nicht verwirren. Er kümmert sich sachlich um interne Konflikte, äußert konstruktive Kritik und erkennt Bemühungen an.

 

Erfolge brauchen Zeit

Das waren sieben Tipps für die Zusammenstellung eines erfolgreichen Teams. Selbstverständlich werden auch mit diesen Tipps Erfolge nicht über Nacht erzielt – vor allem dann nicht, wenn du ein Team ganz neu zusammenstellst. Doch wenn du die richtigen Menschen zusammenführst, die die Ziele verstehen und sich für die Sache engagieren, schaffst du eine Teamdynamik, mit der sich große Erfolge erzielen lassen. Mit der Zeit entwickeln gute Teams eine eigene Dynamik und werden immer belastbarer, um kommenden Herausforderungen zu begegnen.
Der Schlüssel für gute Teamarbeit ist natürlich auch eine gute Dienstplanung. Hier findest du unsere praktische Dienstplan Excel-Vorlage.


Werde zum Top Friseur Salon deiner Stadt!

Geschätzte Lesezeit: 3 min

Als viel zu kompliziert und kostenintensiv schätzen die meisten Friseure eine gezielte Vermarktung deines Salons ein. In Wahrheit ist es gar nicht so schwer. Wir haben für dich die wichtigsten Punkte auf dem Weg zum Erfolg zusammengestellt. So wirst du zum Top Friseur Salon deiner Stadt.

6 goldene Regeln für den Erfolg

1. Sei nicht einfach “nur” ein Friseur Salon – sei ein Experte deines Fachs

Die meisten Kunden erwarten heute Top-Leistungen beim Styling. Diesen Anspruch kann man nur erfüllen, wenn man Experten in seinem Unternehmen beschäftigt. Biete als Friseur-Team spezielle Colorations-Techniken an. Auch das Thema Hair-Extensions wird heute von vielen Kunden bei einem Top Friseur Salon erwartet. Deshalb ist es sehr wichtig, dass man ein Team bildet, dass sein Fach beherrscht und auf verschiedene Beauty Leistungen spezialisiert ist.

2. Biete das volle Programm unter einem Dach

Da heute Zeitmangel bei den meisten Menschen auf der Tagesordnung steht, wissen es viele Kunden zu schätzen, wenn du beim Haare frisieren auch gleich weitere Leistungen wie Maniküre, Nageldesign, Kosmetikbehandlungen oder vielleicht sogar Massagen buchen können. Damit lässt sich ein ganzer Verwöhntag unter einem Dach planen und du bietest den Service eines wahren Top Friseur Salons.

3. Der Kunde muss sich beim Friseur wie Zuhause fühlen

Die Zeit im Friseur Salon ist für viele Menschen der “heute gönne ich mir was”-Moment. So solltest du ihn auch für deine Kunden gestalten! Kostenfreie Getränke wie Kaffee, Säfte oder Prosecco schaffen beim Kunden ein angenehmes Gefühl der Entspannung. Achte zudem darauf, dass du immer eine Auswahl aktueller Magazine in deinem Salon hast. Gute Unterhaltung ist den meisten Kunden sehr wichtig. Jeder Haarspezialist mit Ambitionen sollte außerdem auch die Musik im Salon bedenken. Lasse daher nicht einfach das Radio vor sich hindudeln, sondern wähle lieber Musik, zu der man gut relaxen kann.

4. Termin buchen muss ganz einfach sein

Grundsätzlich erwarten Kunden heute die Möglichkeit einer schnellen Terminvereinbarung bei einem Top Friseur Salon. Wer ewig warten will, der geht zur Billig-Kette und bezahlt dann auch wenig. Kunden eines Top Friseur Salons wollen unkompliziert ihren Termin buchen können und auch ausnahmsweise ein Termin außerhalb der Öffnungszeiten bekommen können. Noch kundenfreundlicher als telefonische Terminvereinbarung, ist die Möglichkeit Termine online buchen zu können. Du solltest dabei auch gleich an die Smartphone-Generation und einen Anbieter wählen, der auch eine Kunden-App für die Terminbuchung in deinem Salon zur Verfügung stellt. Mit einer intelligenten Terminverwaltungssoftware für Friseure, wie z.B. Shore, kommunizierst du zudem schnell und problemlos mit deinen Kunden.

Friseur mit App zur Kundenverwaltung

5. Biete Events und Highlights

Wer gemeinsam einen besonderen Moment erlebt, der fühlt sich verbunden. So funktioniert das auch bei besonders starker Kundenbindung für Friseursalons. Biete ungefähr alle 3-6 Monate ein besonderes Event, wie z. B. einen spanischen Abend mit Tapas, Flamenco und kühlen Drinks oder ein Friseur-Event, bei dem Kunden während der Party gestylt werden. Lade deine Kunden zu speziellen Events ein, die sie gemeinsam genießen können. Das ist ein besonderes Dankeschön an alle Stammkunden. Dies sorgt für unvergessliches Flair und führt zu erhöhter persönlicher Bindung an dich als Friseur und Beauty-Experten, sowie an deinen Top Salon. Dabei bietet sich auch eine gute Gelegenheit, die lokale Presse zu einzuladen und von dieser als Top Salon der Stadt gefeiert zu werden.

6. Stelle dein Friseur-Talent unter Beweis

Ein guter Motor für die Entwicklung deines Top Friseur Salons ist auch die regelmäßige Teilnahme an Friseur-Meisterschaften, Wettbewerben, u. ä. Preisgekrönte Friseure, Nageldesigner und Kosmetiker werden schnell zu beliebten Experten bei  Kunden. Eine weitere Möglichkeit das handwerkliche Talent unter Beweis zu stellen, ist die Teilnahme an Modenschauen vor Ort. Style die Models und präsentiere so ganz unverbindlich dein Können einem breiten Publikum. Auch hier wirst wieder in der lokalen Presse landen und dazu beitragen, als Top Friseur Salon der Stadt wahrgenommen zu werden.

Der Schritt vom normalen Friseursalon zum Top Friseur Salon geht nicht über Nacht. Aber mit etwas Geduld, Engagement und viel Hingabe kann dein Laden der Beauty-Treff deiner Stadt werden. Plane gut, werde dir jeden Morgen vor dem Öffnen des Ladens deiner Aufgabe klar und motiviere dein Team. Sorge für ein gutes Klima und du wirst mit Erfolg belohnt werden und mit der Zeit zum Top Friseur Salon deiner Stadt avancieren.


Neukundengewinnung für Friseure

Neukundengewinnung für den Friseursalon

Lesedauer: 4 min

Der Innenarchitekt war schon da und hat dann auch dieses und jenes noch zurechtgerückt. Selbst das Schaufenster sieht jetzt top aus. Aber nun ist der neue Friseursalon eröffnet und es herrscht eher Flaute. Das ist die Lage, in welcher sich so mancher Friseur befindet, egal wie gut seine Haarschneidekünste nun sind.

Mehr Kunden für deinen Friseursalon

Es gilt also Neukundengewinnung zu betreiben und somit mehr Menschen auf den neuen Salon aufmerksam zu machen. Das Ziel ist es, aus dem eigenen Friseursalon „den“ Salon der Stadt oder wenigstens des Dorfes oder Viertels zu machen. Also Neukundengewinnung – und dies als Friseur, der kein Werbeexperte ist. Wir haben einige Beispiele für dich, wie das gehen könnte.

Die Grundlagen der Neukundengewinnung

Ein guter erster Schritt zur besagten Neukundengewinnung ist die sogenannte werbliche Grundausstattung. Vor allem die Visitenkarte ist heutzutage günstig in der Herstellung und das Verteilen geschieht dann automatisch nach jedem Haarschnitt. Der Kunde hat eine Erinnerungshilfe, wird schneller zum Bestandskunden und empfiehlt den Friseur leichter an andere.

Auch der nächste Schritt gehört mittlerweile zu den Grundlagen: eine eigene Internetseite. Sie muss gar nicht teuer sein,  aber dafür möglichst effizient, damit potenzielle Kunden wirklich neugierig werden. Die neue Website sollte zudem richtig programmiert werden. Das kann heute jeder über einfache Programme selbst erledigen oder es auch einem Profi anvertrauen. Außerdem kann man bestehende Kunden auffordern, auf verschiedenen Internetplattformen, wie zum Beispiel Bewertungsportalen, Kommentare zu hinterlassen, die den Friseursalon positiv bewerten und auf seine Website verlinken.

Da geht noch mehr

Und was lässt sich noch tun, um im neuen Salon mehr Neukunden zu begrüßen? Man kann auf ungewöhnliche Angebote setzen, wie etwa eine „Happy Hour“ ausschreiben, bei der Kunden weniger für die Friseurleistungen zahlen und so den Friseur und seine Arbeit kennenlernen. Oder eine Visitenkarte an Kunden verteilen, auf deren Rückseite ein Gutschein ist. Freunde oder Bekannte erhalten dann nach dem Vorzeigen der Karte einen ermäßigten Haarschnitt oder andere Leistungen.

Eine hippe Party

Oder aber, man besinnt sich, ein trendiger Friseur zu sein und macht eine Party, zu der man Bestandskunden mit Begleitung einlädt. Die Partybesucher werden oft nicht nur Neukunden, sondern berichten auch anderen über die tolle Party.

Effiziente Anzeigen

Anzeigen sind eine weitere Option, wobei man sie heutzutage am besten online schaltet. Hier muss man natürlich auf Kosten und Nutzen achten. Recht gezielt lässt sich die Zielgruppe mit einfachen Services wie Google AdWords erreichen. Gerade dieses Angebot hat den Vorteil, sich geografisch beschränken zu können und ein Tages-Kosten-Limit einzustellen. Der zeitliche Aufwand für die Erstellung einer sogenannten Google AdWords Kampagne hält sich dabei auch in Grenzen.

Neukundengewinnung für Friseursalons

Seminare geben und Flyer verteilen

Natürlich kannst du auch über Seminare nachdenken und zu diesen deine Kunden und deren Freunde, Verwandte und Bekannte einladen. Hierzu gibt es viele Themen wie neue Trends, Haare „richtig färben“ oder Gesundheitstipps für Haare. Über die Qualität der Seminare spricht sich letztlich dann auch die Qualität des Friseursalons schnell herum.

Auch bieten sich Flyer an, in denen die Leistungen des Salons aufgezählt und durch Bilder dargelegt werden. Mit einfachen Programmen, die im Internet zu finden sind, lässt sich dies alles heute auch recht einfach bewerkstelligen. Günstige Druckereien finden sich ebenso online, wobei sich hier der Preisvergleich wirklich lohnt.

Dein Erfolg wartet schon

Es gibt also viele Wege, um aus seinem neuen Friseursalon mehr zu machen und vor allem die Neukundengewinnung anzuregen. Du wirst mit der Zeit auch merken, welche Aktionen gut ankommen und neue Kunden anlocken. Neukundengewinnung macht Spaß und mit den richtigen Taktiken wirst auch du schnell Erfolg haben.

Wie du deine Kunden glücklich machst und langfristig an dich bindest, erfährst du in unserem Artikel Kundenbindung für Friseursalons.

Für allgemeine Informationen zur Digitalisierung kannst du dir unser kostenloses eBook runterladen. Dort erfährst du, wie du mit hilfreichen Softwarelösungen deinen Arbeitsalltag optimieren, Zeit sparen und mehr Umsatz erzielen kannst.


Kundenbindung steigern

Smarte Kundenbindung für Friseursalons

Lesedauer: 3 min

Treue Stammkunden sind das A und O für einen Friseursalon, der auf Dauer erfolgreich sein will. Wir haben die besten Tipps, wie du das Thema Kundenbindung auf smarte Weise angehst.

Kundenbindung durch exzellenten Service

Nicht zuletzt das Internet macht Services und Leistungen für die Kunden transparent und vergleichbar. Überlege dir also genau, wodurch du dich von der Konkurrenz absetzen wilst. Egal, wie: Punkte bei deinen Kunden auf jeden Fall durch einen erstklassigen Service! Denk jedoch daran, dass das heutzutage mehr als höfliche Umgangsformen oder einen Kaffee zum Haarschnitt bedeutet. Biete deinen Stammkunden etwas Besonderes wie z.B. verlängerte Öffnungszeiten oder exklusive Events. Von Frisuren-Workshops bis hin zu speziellen Kombi-Angeboten mit anderen Leistungen (z.B. Massagen) ist alles möglich. Werde kreativ! Optimiere auch deine Kommunikation mit deinen Kunden. Informiere deine Kunden über Angebote und Aktionen beispielsweise via Newsletter oder – soweit vorhanden – über deine Social Media Kanäle.

Beschwerden professionell managen

Sollte einer deiner Kunden einmal eine Beschwerde äußern, hör gut zu: Nur so erfährst du, an welchen Stellschrauben du drehen musst, um als Friseursalon besser zu werden. Gehe auf denjenigen ein, der die Beschwerde an dich herangetragen hat, und bedanke dich! Dein Kunde wird sich verstanden und ernst genommen fühlen und – wenn du den entsprechenden Punkt verbessert hast – gerne wieder kommen.

Das Beste zum Schluss

Kleine Aufmerksamkeiten kommen immer gut an und sorgen dafür, dass sich deine Kunden gerne an dich erinnern. Aber auch hier gilt: Mach dir Gedanken und setze auf Qualität statt Quantität. Was macht deinen Salon individuell? Genau darauf solltest du eingehen und deinen Kunden ein Geschenk mitgeben, dass in direktem Bezug zu deinen Leistungen und deinem Image als Friseursalon steht. Setze dich von der Masse ab! So besetzt du eine Nische und bleibst bei deinen Kunden lange positiv in Erinnerung.

Mit diesen Tipps bist du für ein aktives Kundenmanagement bestens gerüstet: Probier es aus, deine Kunden werden dich noch mehr lieben!

Wenn du wissen möchtest, wie du ganz einfach neue Kunden in deinen Salon lockst, empfehlen wir dir unseren Artikel über Neukundengewinnung für Friseursalons.


4 Tipps zur Kundenakquise - so gewinnst du neue Kunden

Lesedauer: 2 min

#1 Registrierung deines Unternehmens bei Google 

Wer mit seinem Business im Internet präsent sein möchte, kommt an Google nicht vorbei. Um jedoch aktiver Teil einer der größten Online-Plattformen für Unternehmen zu werden, benötigst du dort ein Konto sowie ein Unternehmensprofil.

Wir zeigen dir, wie du

  • dein Google Konto einrichtest,
  • deinen Brancheneintrag erstellst,
  • dein Profil optimierst und
  • auf Kundenbewertungen reagierst

Erfahre im Beitrag Dein Eintrag bei Google My Business mehr darüber.

#2 Werbeanzeigen bei Google schalten

Im Bereich Online-Marketing ist Google AdWords ein sehr effizientes Werkzeug zur Kundengewinnung. Gerade kleine Unternehmen scheuen sich jedoch immer noch häufig vor dem Einsatz, da das Tool auch ein paar Tücken bereit hält. Wir beschäftigen uns mit zwei zentralen Fragen, die du dir als Dienstleister in diesem Zusammenhang stellen solltest.

  • Keywords: Nach welchen Begriffen suchen diese Personen im Internet wirklich?

  • Zielgruppe: Wen will ich eigentlich ansprechen?

Wie du über Google ganz einfach neue Kunden anlockst erfährst du in unseren Google AdWords Tipps & Tricks.

Kundenakquise Tipps

#3 Über Social Media Bekanntheit steigern und Interaktion fördern

Social Media hat die Art und Weise, wie Unternehmen im 21. Jahrhundert kommunizieren, in den letzten Jahren stark verändert. Online-Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. sind zu einem bedeutenden Instrument für Marketing und Unternehmenskommunikation geworden. 

Dei meisten Unternehmer stellen sich gerade zu Beginn der Nutzung von Social Media folgende Fragen:

  • Welche Plattform passt zu meinen Unternehmenszielen?
  • Wie kann ich meinen Erfolg auf den sozialen Medien messen?
  • Wann und wie häufig sollte ich Inhalte posten?

In unserer Social Media Checkliste haben gehen wir diesen Fragen nach. Dazu haben wir die wichtigsten Netzwerke genau unter die Lupe genommen.

#4 Empfehlungsmarketing als Neukundenmagnet

Die Zufriedenheit deiner Kunden spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung deines Unternehmens. Neben Mundpropaganda, sind Online-Foren sehr wichtig für Kunden, um ihre (Un-)Zufriedenheit mit der Leistung eines Anbieters zum Ausdruck zu bringen.  Wir zeigen dir, wie du in 6 Schritten deine Kundenzufriedenheit steigerst, die Kundenbindung verbesserst und so die Rentabilität pro Kunde vervielfachst.


Praxis-Tipps: Werbeanzeigen mit Google AdWords schalten

Lesedauer: 4 min

Im Bereich Online-Marketing ist Google AdWords ein sehr effizientes Werkzeug zur Kundengewinnung. Gerade kleine Unternehmen scheuen sich jedoch immer noch häufig vor dem Einsatz, da das Tool auch ein paar Tücken bereit hält. 

Bevor du eine Anzeige bzw. Anzeigen-Kampagne bei Google AdWords erstellst, solltest du folgende Fragen beantwortet haben:

  • Zielgruppe: Wen will ich eigentlich ansprechen?

  • Keywords: Nach welchen Begriffen suchen diese Personen im Internet wirklich?

Im folgenden Beitrag beschäftigen wir uns mit diesen beiden Punkten und zeigen dir, wie du AdWords für dein Unternehmen gewinnbringend einsetzten kannst. 

Auswahl der richtigen Zielgruppe

Mit Hilfe der Zielgruppen-Einstellungen legst du die persönlichen Eigenschaften deiner Zielgruppe fest. Darunter fallen vor allem demographische Angaben wie

Alter 

Geschlecht 

Interessen

Praxis-Beispiel: 

Du bist Inhaber eines Nagelstudios und möchtest deinen Service bei Google bewerben. In diesem Fall würdest du dir überlegen, in welchem Alter die Kunden, welche du ansprechen möchtest, im Schnitt sind (z.B. zwischen 25-34), welches Geschlecht sie haben (z.B. weiblich) und welche Themen sie interessieren (z.B. Mode, Trends, Gesundheit).

Regional angepasste Anzeigen

Gerade bei lokalen Dienstleistern macht es häufig Sinn lokal begrenzte Anzeigen zu schalten. Auf diese Weise spricht man von vornherein die Personen an, für die die angebotene Leistung aufgrund ihres Wohn- bzw. Aufenthaltsortes auch in Frage kommt. 

Praxis-Beispiel:

Für einen Friseur aus Leipzig macht es in der Regel wenig Sinn, deutschlandweit Anzeigen zu schalten. Vielmehr wird man die Werbung an Personen aus der direkten Umgebung richten, die einen Friseur in Leipzig suchen. 

 

Auswahl der richtigen Keywords

Nachdem du deine Zielgruppe bestimmt hast, solltest du dir überlegen, nach welchen Begriffen diese Personen auch tatsächlich bei Google suchen würden. Verwende nicht einfach das erstbeste Keyword, das dir in den Sinn kommt. 

  • Die meisten Menschen im deutschsprachigen Raum verwenden Zwei- bis Drei-Phrasen-Keywords. 

Wenn man im Internet beispielsweise nach einem Beauty Salon sucht, dann wird man nicht einfach nur das Wort „Beauty Salon“ bei Google eintippen, sondern „Beauty Salon Düsseldorf“ oder „Kosmetiksalon Nähe Hamburg“. Schließlich haben die Nutzer ein Interesse daran, nur die für sie relevanten Ergebnisse zu erhalten.

  • Die Suchbegriffe sollten sich im Anzeigentext wiederfinden. 

Wenn du für eine Anzeige das Keyword „Beauty Salon“ wählst, solltest du auch darauf achten, dass sich dieses im Anzeigentext wiederfindet. 

Praxis-Beispiel: 

Du bist Kosmetikerin und möchtest für eine spezielle Behandlung werben: Microdermabrasion. Wie du dir vielleicht denken kannst, wird die Fachbezeichnung dieser Methode innerhalb deiner Zielgruppe nicht allzu weit verbreitet sein. Im Gegenteil! Potenzielle Kunden, die sich für eine solche Behandlung interessieren könnten, würden wohl eher nach „sanfte Methode gegen Falten“ oder „Anti-Falten Behandlungen“ suchen. 


Wir begrüßen das intelligente Kassensystem Tillhub in unserer Shore Familie

Deine Vorteile

Durch unsere Partnerschaft mit dem Kassensystem Tillhub bieten wir eine Software für alle administrativen Aufgaben deines Geschäftsalltags: Terminverwaltung, Kundenmanagement, Personalplanung, Marketing und Zahlungsabwicklung – all diese Funktionen bietet Shore und macht so ein für alle Mal Schluss mit lästigem Papierkram.

Damit du deinen Fokus auf die Zufriedenheit deiner Kunden legen kannst, garantieren wir dir eine reibungslose Zusammenarbeit der beiden Systeme. Alle Kunden- und Rechnungsdaten aus Tillhub werden selbstverständlich automatisch in Shore übertragen.

Für alle geeignet

Das Tillhub-Kassensystem ist flexibel und branchenübergreifend einsetzbar. Vom kleinen Dienstleister bis zum Großhändler findet die cloud-basierte Lösung Anwendung.

Leitest du ein Unternehmen mit mehreren Filialen?

Auch dafür ist die Kasse von Tillhub ausgelegt. Nutze das Kassensystem als Schnittstelle und profitiere von einer einheitlichen Verwaltung.

Die Kasse von Tillhub

Tillhub verbindet Kasse, Warenwirtschaftssystem und elektronisches Kassenbuch.

Finanzamt-Konformität & Datensicherheit

Aufgrund seiner GDPdU-/ GoBD-Konformität entspricht Tillhub allen Anforderungen, die das Finanzamt an Kassensysteme stellt. Deine Daten werden in Deutschland auf sicheren Servern gespeichert und können ausschließlich von den dazu ermächtigten Personen abgerufen werden.

Mobile & offline Bedienbarkeit

Mit Tillhub brauchst du keine Angst vor schlechter Internetverbindung zu haben. Das System kann offline und von überall bedient werden. Alle Daten werden automatisch synchronisiert, sobald du wieder online bist.

Kundenhistorie

Zudem verfügt die Tillhub-Kasse über grundlegende Funktionen zur Kundenbindung, wie geräteübergreifende Datenpflege und Import, Verkaufshistorie, Rabatte oder Gutschein-Codes.

Produkte & Inventur

Im Handumdrehen kannst du Produkte anlegen, bearbeiten oder löschen. Produktbeschreibungen und -bestände können einfach verwaltet werden.

Unternehmensstatistiken
Überwache und analysiere deine Verkaufsdaten. Führe bequem DATEV-Exporte durch, um deinem Steuerberater oder dem Finanzamt jederzeit alle geforderten Daten zur Verfügung zu stellen.


Bei der Einrichtung des Kassensystems und darüber hinaus steht dir der umfangreiche Support Service von Tillhub selbstverständlich zur Seite.


Mehr zu unserem Kassensystem findest du auf tillhub's Website.


Google Unternehmenseintrag

Dein Eintrag bei Google My Business: Was musst du beachten?

Lesedauer: 5 min

Die ersten Schritte zu deinem Business Eintrag bei Google

Um aktiver Teil einer der größten Online-Plattformen für Unternehmen zu werden, benötigst du ein Google Konto.

Du bist dir nicht sicher, ob du schon eines besitzt? Nutzt du Gmail, YouTube, Google Drive? Dann hast du bereits einen Google Account und kannst direkt loslegen.

Google Konto eröffnen

Solltest du noch kein Google Konto haben, kannst du dir unter https://accounts.google.com/signup einfach und problemlos eines erstellen. Als Teil dieser großen Community kannst du nicht nur Google My Business nutzen, sondern auch zahlreiche weitere Dienste, wie die oben genannten. 

Unternehmenseintrag erstellen 

Nachdem du ein Google Konto angelegt hast, rufst du die Seite https://business.google.com auf. Dort folgst du einfach den Anweisungen und meldest dein Unternehmen an. 

Wichtig ist,

  • dass du alle Daten vollständig und korrekt ausfüllst,
  • keine Abkürzungen oder abgewandelten Schreibweisen verwendest und 
  • ergänzende, zu werblichen Zwecken genutzte Inhalte in der Namenszeile vermeidest. 

Andernfalls verstößt du zum einen gegen Googles Richtlinien und verschaffst deiner Firma zum anderen im Google-Ranking keinen Vorteil.

Platzierung bei Google Maps

Der größte Nutzen eines Eintrags bei Google My Business ist, dass dein Unternehmen auf der Google Karte erscheint. Dabei kann es allerdings vorkommen, dass die Markierung falsch platziert ist. Mit dem so genannten Google Map Maker lassen sich solche Fehler leicht beheben. 

Per Klick auf den Menüpunkt „Informationen zu einem Ort bearbeiten“ kommst du zu einer ausführlichen Anleitung.

Unternehmens-Daten pflegen und optimieren

Den Brancheneintrag für dein Unternehmen bei Google My Business zu erstellen, ist nur der erste Schritt. Wenn du dein Profil erstellt hast und dich danach nicht mehr darum kümmerst, besteht schnell das Risiko, dass du von Kundenbewertungen und automatisch geänderten Daten überrannt wirst, wodurch dein Eintrag entsprechend an Wert verliert. Das hat wiederum zur Folge, dass du in den Google Suchergebnissen weiter hinten erscheinst. Um einen solchen Image-Verlust zu vermeiden, solltest du die folgenden Aspekte regelmäßig überprüfen:

  • Sind deine Daten auf dem neuesten Stand?

Halte deine Unternehmensdaten immer aktuell. Achte darauf, dass keine Angaben fälschlicherweise geändert werden. Manchmal kommt es vor, dass Google – auch auf Basis falscher Nutzer-Informationen – Daten eigenmächtig ändert. Daher gilt: Informationen regelmäßig kontrollieren und aktualisieren. Fälschlich getroffene Änderungen lassen sich in Google My Business leicht korrigieren. Dafür kannst du den Menüpunkt „Informationen bearbeiten“ in deinem Account nutzen.

  • Stimmen die Daten deines Google Profils mit denen auf deiner Website überein?

Neben der Aktualisierung deiner Angaben solltest du auch auf Einheitlichkeit achten. Angaben wie Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten sowie deren Schreibweise sollten mit denen auf deiner Website oder in anderen Portalen übereinstimmen.

  • Verfügt dein Profil über ansprechende und aussagekräftige Bilder?

Dein Google Profil ist häufig der erste Eindruck, den potenzielle Kunden von deinem Business und deinem Service erhalten. Daher solltest du unbedingt auf vorteilhafte Bilder deines Büros, Salons, Studios bzw. von dir und/oder deinen Mitarbeitern achten.

Das sieht doch gut aus!


 

Bewertungen von Kunden erhalten und darauf reagieren

Über dein Google Profil können deine Kunden Erfahrungsberichte und Bewertungen hinterlassen. Das ist sehr wichtig für den Erfolg deines Unternehmens. Denn um deine Leistung zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern solltest du unbedingt wissen, was deine Kunden über dein Unternehmen und deinen Service denken. 

Über dein Google Konto hast du nicht nur die Möglichkeit, die Kommentare deiner Kunden zu lesen, sondern kannst auch direkt darauf antworten.

Auf negative Bewertungen reagieren

Natürlich freut man sich über gutes Feedback, aber auch negative Bewertungen kommen vor und du solltest diese AUF KEINEN FALL ignorieren. Denn die Chancen, dass Google negative Bewertungen löscht, stehen denkbar schlecht. Der Inhalt der Bewertung müsste hierfür beleidigend, verleumderisch oder faktisch falsch sein – und als solches bewiesen werden.

Am besten ist es also, gelassen und sachbezogen zu reagieren. Nimm Stellung zu allen eintreffenden Kommentaren.  Natürlich solltest du auch auf positives Feedback reagieren, und deinen zufriedenen Kunden für positive Bewertungen danken.

Hast du dir schon einmal überlegt, gezielt Werbung mit Google zu schalten? Wie du Google AdWords für die Neukundenakquise nutzt, erfährst du hier.

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