Apple Pay & PayPal als Dienstleister anbieten: Blödsinn oder großer Coup?

Apple Pay und PayPal als Dienstleister

“Bar oder mit Karte?” – damit ist in den meisten Fällen auch schon das Zahlungsangebot abgedeckt. Dabei werden in der Dienstleisterbranche alternative Zahlungsmethoden immer wichtiger. Eigentlich ist es ganz einfach: mehr Zahlungsmöglichkeiten, höhere Kundenzufriedenheit! Lohnt es sich also, Apple Pay oder PayPal anzubieten? Und was sind die Vor- und Nachteile? Wir haben für dich eine Übersicht erstellt!

Apple Pay: Vor- und Nachteile

Was ist Apple Pay?

Um es kurz zu machen: Apple Pay ist ein digitales Zahlungssystem für Apple Geräte. Es wurde 2014 in den USA und 2018 in Deutschland eingeführt und wird immer beliebter. Bei Apple Pay wird eine Kreditkarte verknüpft und die Zahlung über NFC abgewickelt. 

Das sind die Vorteile von Apple Pay:

  • mehr Sicherheit: Legitimation über Face ID, Touch ID oder einen Code, kein Ärger mit gestohlenen EC- oder Kreditkarten
  • guter Service für deine Kunden: keine volle Geldbörse oder vergessene Karte, da kein Bargeld und keine Karte benötigt wird
  • es wird keine Internetverbindung benötigt
  • weniger Ärger und geringere Kosten: keine kostenintensive Handhabung des Bargelds, weniger Überfälle und keine launigen Chipkartenleser
  • Apple erhebt keine Kosten für Apple Pay
  • gleiche Haftungsregeln wie bei Transaktionen via Kredit-, Debit-, Suica- oder Prepaidkarte
  • es geht super schnell

Das sind die Nachteile von Apple Pay:

  • Apple Pay funktioniert nur auf Apple Geräten
  • es ist ein Lesegerät mit NFC Support erforderlich
  • Kassensoftware muss alle Zahlungsnetzwerke (Visa, MasterCard, Amex und Discover) sowie alle Kredit- und Debitkarten unterstützen
  • mögliche Schadsoftware auf dem Gerät: Datenweitergabe an Dritte, Abgreifen von Kreditkartendaten

Alle Voraussetzungen sowie eine Anleitung zur Einführung von Apple Pay findest du hier. 

Apple Pay Vor- und Nachteile

PayPal: Vor- und Nachteile

Was ist PayPal?

Auch hier halten wir es kurz und knapp: PayPal ist ein Online-Bezahldienst, der 1998 in den USA gegründet wurde. Übrigens: Von 2002 bis 2015 war das Unternehmen eine Tochtergesellschaft von eBay. Das PayPal-Konto ist ein virtuelles Konto, dass durch die E-Mail-Adresse des Mitglieds definiert wird. 

Das sind die Vorteile von PayPal:

  • Geschäftskonto lässt sich schnell über die Website erstellen
  • Integration für die gängigsten Zahlungsmethoden: Lastschrift, Kreditkarte, Rechnungskauf
  • verschiedene Modelllösungen für Unternehmen
  • Erstellung von zahlreichen Berichten im Konto
  • guter Service für deine Kunden: keine volle Geldbörse oder vergessene Karte, da kein Bargeld und keine Karte benötigt wird, einfach zu handhaben
  • Käuferschutz für den Kunden
  • schnelle Abwicklung
  • Sicherheit für den Kunden: PayPal gibt keine Infos über Bankkonten oder Kreditkarten an den Zahlungsempfänger weiter

Das sind die Nachteile von PayPal:

  • Gebühren: in den meisten Fällen 1,9% + 0,35 pro Transaktion (weniger, wenn man mehr verkauft)
  • kein Verkäuferschutz bei Dienstleistungen
  • häufige Pishing Mails: viele gefälschte PayPal Mails im Umlauf mit Aufforderungen, die persönlichen Daten, Bankdaten und Passwörter einzugeben
  • laut der Datenschutzgrundsätze kann PayPal die Daten weltweit speichern, es ist also nicht eindeutig, wo die eigenen Daten liegen

Alle Infos zur Einrichtung von PayPal findest du hier.

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Möchtest du deinen Kunden alternative Zahlungsmethoden anbieten?

Nun liegt es an dir: Wir haben dir die Vor- und Nachteile aufgezählt, jetzt musst du entscheiden, ob du deinen Kunden diesen zusätzlichen Service ermöglichen möchtest. Unter dem Strich überwiegen sowohl bei Apple Pay als auch bei PayPal die Vorteile, aber die Umsetzung ist natürlich stark von deinem Kassen Set-up abhängig. Unterstützt deine Kassensoftware die Zahlungsmethoden? Benötigst du ein neues Kartenlesegerät? Gegebenenfalls kommen dort noch zahlreiche Zusatzkosten auf dich zu. 

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