Gute Mitarbeiter sind dein größtes Kapital. Verlässt einer von ihnen dein Unternehmen, ist das ärgerlich. Es kann dich sogar Umsatz kosten. Vielleicht kommen einige deiner Stammkunden nur wegen eines bestimmten Mitarbeiters. Wechselt dieser zur Konkurrenz, zieht der Kunde unter Umständen mit. Doch manchmal muss es gar nicht soweit kommen, dass der Angestellte das Kündigungsschreiben auf den Tisch legt. Merkst du früh genug, dass etwas nicht stimmt, kannst du die Kündigung möglicherweise noch abwenden. Welche Anzeichen dafür sprechen, dass dein Mitarbeiter innerlich schon gekündigt hat, erfährst du hier!

#1 Dein Mitarbeiter ist weniger engagiert

War dein Mitarbeiter bislang morgens der Erste und ist abends als Letzter gegangen? Jetzt kommt er gerne mal ein paar Minuten zu spät und bleibt keine Minute zu lang? Doch nicht nur die investierte Zeit ist weniger geworden, auch seine Vorschläge, Kritik oder Verbesserungsvorschläge haben deutlich nachgelassen. Achtung, das könnte ein Warnsignal sein. Vielleicht hat dein Mitarbeiter innerlich schon gekündigt und nun sieht er keinen großen Nutzen mehr darin, sich für dein Unternehmen zu engagieren.

#2 Dein Mitarbeiter zieht sich zurück

Vorsicht ist auch geboten, wenn dein Angestellter plötzlich die gemeinsame Mittagspause oder das Feierabendbier ablehnt – obwohl er vorher immer der Erste war, der „Hier“ geschrien hat. Das Gleiche gilt, wenn er auf einmal kurz angebunden und jeder Kaffeepause in der Küche aus dem Weg geht. Eventuell hat dein Mitarbeiter innerlich schon seinen Abschied geplant.

#3 Dein Mitarbeiter fehlt tageweise

Ein Blick in den Urlaubskalender deines Mitarbeiters zeigt: In den letzten Wochen oder Monaten hat er immer wieder einzelne Tage gefehlt. Mal war er krank, mal hat er Urlaub genommen. In der Regel war er aber am nächsten Tag wieder da. Dahinter könnten Vorstellungsgespräche oder auch Probearbeitstage stecken.

Kündigung eines Mitarbeiters

#4 Dein Mitarbeiter plant nicht in die Zukunft

Vor Kurzem wollte er noch unbedingt zu dieser einen Fortbildung nach Hamburg. Jetzt ist das Interesse schlagartig verflogen. Dein Mitarbeiter kann angeblich nicht mehr soweit im Voraus planen. Möglicherweise könnte die Schildkröte genau an diesem Tag zum Tierarzt müssen oder völlig überraschend wird die Oma 90. Verdächtig! Bei dir sollten außerdem die Alarmglocken läuten, wenn dein Angestellter bei den nächsten Schichtplänen plötzlich rumdruckst. Vielleicht zeigt er aber auch kein Interesse mehr für Veranstaltungen sowie Fortbildungen, die in der Zukunft liegen.

#5 Dein Mitarbeiter fordert ein Zwischenzeugnis

Hast du bislang alle Signale erfolgreich ignoriert, dann sollten beim Wort „Zwischenzeugnis“ alle Alarmglocken läuten. Es gibt nur wenige Fälle, in denen dein Mitarbeiter so eines benötigt – der wahrscheinlichste Grund dürfte die Suche nach einem neuen Job sein.

Wie solltest du auf die Warnsignale reagieren?

Nun weißt du also, auf was du achten musst. Doch wie solltest du dich verhalten, wenn du den Verdacht hast, dass einer deiner Mitarbeiter seine Kündigung plant? Hier benötigst du viel Fingerspitzengefühl. Zuallererst musst du dir natürlich die Frage stellen, ob du ihn behalten möchtest. Wenn ja, dann bitte deinen Mitarbeiter um ein vertrauliches Gespräch unter vier Augen. Mit Vorwürfen machst du hier jedoch alles nur noch schlimmer. Frage lieber nach, ob alles in Ordnung ist. Eventuell stecken hinter den Signalen auch andere Gründe. Am Ende des Tages kannst du aber niemanden zum Bleiben zwingen – so schade es ist.

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